CTR 2017

Moin Leute,

irgendwie war ich diese Saison extrem schreibfaul . Sorry ! natürlich sollt ihr auch erfahren wie es 2017 in der dritten Hamburger Rennserie so läuft.

Die CTR hat zur Zeit Sommerpause und mit 6 von 8 Rennen sind auch schon 3/4 der Saison abgehakt. Die Regeländerungen haben sich meiner Ansicht nach nicht negativ ausgewirkt, eher im Gegenteil. das Fahrergewicht wurde auf 90 KG angehoben, das Handicap wird jetzt nach Tabellenstand vergeben und am Ende der Saison wird das schlechteste Ergebnis gstrichen. Der letzte Punkt führt dazu, dass wir wohl wirklich erst nach dem letzten Lauf wissen wer Gesamtsieger wird.

Die Läufe waren recht spannend und abwechslungsreich. Am Anfang gab es ein paar Anlaufschwierigkeiten zum Teil technischer Natur oder durch die Tatsache, dass wir in Bispingen Outdoor vom Haltebereich auf eine Haltelinie umgestellt haben. Das haben wohl nicht alle bei der Fahrerbesprechung mitbekommen, jedenfalls wurde reihenweise die Haltelinie überfahren.

Inzwischen funktioniert aber alles reibungslos. Vor den letzten beiden Läufen ist eine Tendenz erkennbar. Aurum hat einen recht komfortablen Vorsprung und bisher nur 10 Streichpunkte. Kommt natürlich auch durch die Zusatzpunktesammelei. Stephan Hecklau ist in jedem Rennen gut für die schnellste Rennrunde. Die waren in dieser Saison ansonsten gut verteilt. Einmal Hofor und einmal ERT mit der schnellsten Rennrunde waren nicht unbedingt die erwarteten, zeigt aber wie eng das Feld geworden ist.

Interessant auch das starke Abschneiden der Kolbenfresser. Torben und Michael machen ja gern mal in Understatement, aber damit kommen sie jetzt wohl nicht mehr durch. Die anderen Teams haben sie sehr wohl auf dem Schirm.

Ich freue mich jedenfalls mordsmäßig auf die beiden Finalläufe und bin mal gespannt wer am Ende ganz oben stehen wird.

Am 13.9 Bispingen Outdoor und am 22.11. Bispingen Indoor sind die letzten beiden Läufe

Im Anhang die aktuelle Tabelle.

Tabelle CTR 2017-6

NOP 2017 – 5. Renntag Ergebnisse

Letzter Renntag vor der Sommerpause.

Wobei ich das Gefühl hatte, das ein paar Fahrer die Sommerferien schon vorgezogen hatten. Ansonsten gab es keinen vernünftigen Grund bei diesem herrlichen Wetter etwas anderes zu machen, als in Lüneburg ein paar Runden zu drehen.

Laut Thermometer 22° Grad… gefühlt waren es auf der Strecke noch ein paar mehr.
Strahlender Sonnenschein.
Gut eingestellte Karts (Startaufstellung zwischen dem Ersten und dem Zehnten 0,8 Sekunden)

Wer hier den Weg nach Embsen gefunden hat, hat alles richtig gemacht.

Nur Stefan sei entschuldigt, der hatte an diesem Wochenende wohl genug Aufregung für die nächsten paar Wochen.

In diesem Sinne zu den Ergebnissen:

Hier die Ergebnisse als PDF:NOP-Kart-Racing-2017-5.Renntag
Und den Gesamtstand findet ihr hier.

Aktuelle Nennliste Sprintcup 2017

Auf Anregung von Benny Schäfing vom Airbus-Team habe ich hier (komplett als pdf-Datei) mal eine aktuelle Zusammenstellung der aufgestellten Fahrer und Fahrerinnen aus dem Datentopf gemacht. Sortiert ist das Ganze nach BSG’en und darunter nach den einzelnen Teams incl. dem Reserve-Pool der jeweiligen BSG.

Insbesondere auch wegen der mittlerweile festgefahrenen Reserve-Piloten gibt euch das mal eine gute Übersicht, wer wo während der Schlussrunde nach der Sommerpause eingesetzt werden kann.
Solltet ihr Fehler feststellen, nur heraus mit der Sprache. Nobody is perfect 😉

NOP 2017 – 4. Renntag Ergebnisse

Moin Hoschis!

Leider war die Besetzung diesmal in Schleswig recht dünn…

1x Klasse 1
7x Klasse 2
8x Klasse 3

Da war der Renntag recht schnell zu ende, was seine Vor- und Nachteile hatte…

Schön war, das wohl alle zu dem denkwürdigen Rennen in Baku wieder vor dem Fernseher sitzen konnten.
Schade war, das man nicht noch ein wenig länger fahren konnte, hat mit den Leutchen wieder viel Spaß gemacht.

Wenn ich es schaffe, werde ich hierzu noch ein paar Worte schreiben, jetzt schnell zu den Ergebnissen:

Als PDF: NOP-Kart-Racing-2017-4.Renntag

Gesamtstand

Auch Div-2 bei Regen in Lüneburg

Nachdem vor 4 Wochen die Division-1 des Sprintcups einen denkwürdigen Abend bei Wolkenbruch-Wetter hatte, gab es auch gestern abend für die Fahrer und Fahrerinnen der Division-2 richtig nasse Klamotten.
Während das erste Rennen noch komplett im Trockenen stattfand, fing es während des 2. Rennens an zu regnen. Mit Beginn des Qualifyings für das 3. Rennen öffnete Petrus aber dann so gegen 20 Uhr kompromisslos die Schleusen. Das war schon ein Spaß! Es dauert dann nur eine halbe Runde, um durch 2 oder 3 richtige Wasserlachen zu düsen, und schon ist man bis auf die Knochen nass. Für das fehlerfreie Durchfahren der Schikane auf der Geraden musste man dann auch schon mit Ballistik-Kenntnissen kommen und nicht mehr Rollwiderstand oder ähnlich profanem Zeugs. Vor der Schikane ein See auf der linken Seite, in der Schikane dann einer auf rechts und nach der Schikane dann sowohl als auch. Und das Ende der Geraden ist dann auch gern viel zu schnell da und man bremst zu spät (und immer schön nur die Hinterräder)! Dort mussten einige in den Notausgang!
Verletzt hat sich zum Glück niemand. Auch beim 4. und damit letzten Rennen des Abends gab es keine Verletzten, aber eine Reihe von mehr oder weniger eleganten Three-Sixties bei Vollgas auf der langen Geraden. Soll heißen: 360 Grad Drehung auf der Hochachse. Einmal alles nach hinten gucken und weiterdrehen, bis wieder vorne Vorne ist 😉
Der Regen wurde nochmal stärker und ich hab mir die Situationen aus der Nähe angesehen. Als dann auch noch direkt neben der Strecke der eine oder andere Blitz einschlug, habe ich dann die Reißleine gezogen und das Rennen vor Ablauf der kompletten Zeit vorzeitig beendet. Meiner Meinung nach waren alle einverstanden, es muss ja nicht erst etwas passieren. Und das war schon hart an der Grenze. Auch wenn es einen Heidenspaß macht, muss man wissen, wann es gut ist.
Und wenn man schlau war, hatte man komplette Wechselgarderobe mit und konnte sich hinterher wieder trockenlegen.
Von solchen denkwürdigen Fahrten kann man noch seinen Kindern erzählen.
Die Ergebnisse der Rennen sind auch bereits eingepflegt. Schaut euch das gern auf der Sprintcup-Seite an. Bis zum Wochenende noch im Aktuell-Teil, anschließend weiterhin in der Früher-Abteilung

NOP 2017 – Pfingsten Bericht

NOP Pfingsten in Lüneburg

Ich war bin zwar mit den Rennergebnissen nicht so wirklich glücklich, der Renntag an sich war aber klasse.

Und wir hatten – endlich mal wieder – in allen drei Klassen genug Fahrer um Qualy-Punkte zu vergeben. Klasse 1 5, Klasse 2 14 und Klasse 3 6 Fahrer, da kann man schon was drauß machen…

Und auch vom Wetter her war für alle was geboten. Während es im ersten Stint noch richtig nass war, war es beim zweiten „nur“ noch feucht. Im dritten war die Strecke schon weitgehend trocken und im letzten gab es nur noch vereinzelte feuchte Flecken.

Bei unseren Kleinen gab es einen harten Fight um jeden Punkt zwischen Finjo und Julius, den Finjo am Ende – trotz Dreher im letzten Rennen – knapp für sich entscheiden konnte.

Lennart als Neu-Einsteiger im NOP hatte am Anfang deutlich mit der feuchten Fahrbahn zu kämpfen – waren seine ersten Fahrten bei Regen – und konnte daher erst am Ende glänzen. Paul und Eric haben zwar richtig Gas gegeben, konnten aber nicht so richtig nach vorn kommen.

In der Klasse 2 war mit 14 Fahrern natürlich ein wenig mehr Bewegung auf der Strecke, wobei ein paar Fahrer, die ich eigentlich weiter vorn erwartet hatte eher im Mittelfeld mitfuhren.

Ganz vorn tummelten sich mit Alex, Jan und J.P. die üblichen Verdächtigen, wobei es der Scherge schaffte in zwei Rennen die sichere Führung – und damit den ersten Platz in der Tageswertung – wegzuwerfen.

Ich hoffe, das ihn die fehlenden Punkt am Ende der Saison nicht in den Selbigen beissen, so wie letztes Jahr. Am Ende konnte die Renn-Pappe sich knapp vor den Punktgleichen Alex und Jan den obersten Platz auf dem Treppchen sichern.

Aber auch dahinter war kein Ausrugen angesagt. Eher wurde getestet, wie viele Karts man nebeneinander auf die Strecke stellen kann. Neben Gruppen, die ein ganzes Rennen Stoßstange an Stoßstange hintereinander herfuhren gab es auch Kämpfe, bei denen in einer Runde mehrfach die Position gewechselt wurde. Grade auf feuchter, bzw. abtrocknender Strecke wußte man oft gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.

In der Klasse 3 gestaltete sich das Ganze – auch mangels Personal – etwas übersichtlicher. Kitzi war meist schnell vorneweg und ich wurde fast in jedem Rennen nach gutem Startplatz nach hinten durchgereicht.

Erstes Rennen, Startplatz 3. Und ich sehe nix. Visier dicht beschlagen.

Brille auch.

Als ich die Brille ansatzweise durchsichtige gewischt hatte – gut, war nur ein Glas, aber… – sah ich grade noch, wie das Licht an der Startampel ausgeht und bis ich meinen Fuß auf dem Gas hatte war der Glaue schon vorbei und Andreas von hinten am schieben.

Im zweiten Stint war die Sicht, und damit auch der Start, besser. Nach einem harten Kampf konnte Andreas mich aber in der letzten Runde noch überholen.

Hurra!

Im dritten Rennen Startplatz 2. Und schon in der ersten Kurve hinter Enrico hängen geblieben, so dass Peter aussen vorbeiziehen konnte. Und Kitzi ließ sich auch nicht lange bitten. Ich konnte aber bis kurz vor Schultz den Wölm hinter mir halten. Er steckte zwar immer wieder die Nase nach vorn, aber kam nicht vorbei. Bis auf die letzte Runde…

Er bremst nach der langen Graden Innen rein und muss die Kurve weit nehmen, da Innen natürlich – im Gegensatz zur Ideallinie – noch recht feucht war. Und um uns nicht gegenseitig wegzuschiessen muss ich noch weiter gehen.

Und Carsten konnte sich dieses riesen Einfallstor natürlich nicht entgehen lassen und zog innen an uns beiden vorbei.

Ich war sowas von bedient.

In drei Rennen blöd Punkte liegen gelassen, nur im letzten Stint konnte ich meine Startposition bis ins Ziel verteidigen, auch wenn da ein paar Leute von hinten gedrängelt haben. Nicht wirklich mein Tag.

Aber die Rennen an sich haben echt jede Menge Spaß gemacht. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Renntag ähnliche Bedingungen haben.

 

In diesem Sinne:

Good Night!

Good Fight!

NOP 2017 – Gesamtstand

Hier der aktuelle Gesamtstand nach dem 5. Renntag.

Wie schon im letzten Jahr: Meldet euch, wenn ihr irgendwelche Fragen hierzu habt.

Aktuell werden noch alle Fahrer in der Liste auftauchen, die auch nur einen Meter im NOP 2017 gefahren sind, später werden dann nur noch die angezeigt, die tatsächlich noch die für die Gesamtwertung erforderlichen 50% aller Rennen (4 komplette Renntage) erreichen können.
Ein wenig später werden dann wohl auch die Streicher interessant 😉

Gesamtstand als PDF: NOP-Kart-Racing-2017-Stand-R5

 

NOP 2017 – 3. Renntag Ergebnisse

Wie angekündigt mit „etwas“ Verspätung – der Onkel hatte ein paar Tage frei – hier die Ergebnisse des 3. Renntages des NOP vom Pfingstwochenende in Lüneburg.

Der Tag ist zwar für mich eher sub-optimal gelaufen – siehe Ergebnisse unten – hat aber trotzdem wieder einmal jede Menge Spaß gemacht.

Ergebnisse als PDF: NOP-Kart-Racing-2017-3.Renntag

Den Gesamtstand findet ihr hier

BSV 2017 – Fröhliche Wasserspiele in Lüneburg

Ich will ja zum gestrigen Renntag des BSV in Lüneburg nicht allzu viele Worte verlieren – schließlich bin ich ja auch schon nach dem ersten Rennen gegangen und hab die restlichen Rennen nicht mehr mitbekommen aber:
Ich hab immer noch ein breites Grinsen im Gesicht!

Was war geschehen?
Schon auf der Hinfahrt zeigte uns die Wetter-App – trotz strahlendem Sonnenschein – das pünktlich zum Start um 19:00 Uhr in Lüneburg Regen zu erwarten sei, ich war daher nicht so unglücklich darüber, meine Regenkombi eingepackt zu haben.
Während wir uns sammelten zog es zwar ein wenig zu, und es gab auch ein paar kleine Tropfen, aber nichts Weltbewegendes.
Aber pünktlich zum Start unserer Qualy fing es an zu regnen und zu gewittern.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe es im Regen, oder zumindest auf nasser Strecke zu fahren – da wird mein „kleiner“ Gewichtsnachteil ausgeglichen – aber das war Hardcore.
Was da an Wasser in wenigen Minuten runterkam war schon nicht von schlechten Eltern.

Schon in der ersten Runde waren an verschiedenen Stellen der Strecke riesige Pfützen, in der zweiten waren die schon so tief, das ein durchfahren eigentlich gar nicht mehr möglich war. Selbst in der Schikane auf der langen Graden stand das Wasser so hoch, das man komplett aufgeschwommen ist, und über die Kurven hinter nach der 180° Kehre nach Start und Ziel will ich gar nicht reden.

Schon beim ersten „reinrauschen“ ging das Wasser über meinen Kopf weg und von oben in die Regenkombi.

Visier beschlagen? Egal, macht man das halt auf.
Brille beschlagen? Das ist schon nicht mehr so gut.
Da aber eh bei jeder Untiefe komplett Landunter war, war das eh egal.

Man konnte unsere Fontänen beim Durchfahren der Wasserlöcher über den Hügel hinweg noch vorn in der Box sehen.

Ich hatte das Glück bis kurz vor Abbruch der Qualy durchfahren zu können, aber war schon spannend. Man konnte eh kaum was sehen, rauscht durch eine Pfütze – wobei da immer offen war, in welche Richtung man da wieder rauskam -> Aquaplaning in Reinkultur – und musste dann versuchen keines der Karts zu treffen, die nicht so viel Glück hatten und stehen geblieben sind.

Konnte man das als Rennen bezeichnen? Definitiv nein!
War es gefährlich? Definitiv ja!
Hat es Spaß gemacht? Hell, yeah!
Würde ich noch mal mitmachen? Keine Frage!

Nach ca. 20 Minuten machten dann zwei Kollegen ein paar Testrunden, das Wasser bedeckte halt nicht mehr die komplette Breite der Strecke im Infield, sondern nur noch die Hälfte, da sollte doch was machbar sein.

Und da sie gut 3 – 4 Sekunden schnellere Rundenzeiten als in der Qualy vorlegen konnten stand dem Start nichts im Wege.
Die Senke am Ausgang der Kurve bei Start / Ziel bot immer noch große Herausforderungen. Die Pfützen waren zwar etwas kleiner, und auch nicht mehr so tief, aber es tummelten sich immer noch drei Wasserflächen direkt auf der Ideallinie.
Kurvenausgang innen fahren ging nicht, da Pfütze. Außen kam man zwar um die Pfütze herum, musste dann aber der Pfütze auf der Innenseite der folgenden Rechtskurve ausweichen.
Auch das war noch machbar, nur zeigte dann das Kart nicht mehr wirklich dahin, wo man eigentlich hinwollte. Und schaffte man es tatsächlich, das Kart hier rumzuziehen hatte man in der folgenden Linkskurve zu langen Graden wieder ein Wasserloch auf der Innenbahn.
Man musste hier wirklich versuchen mit Pfütze „anschneiden“ so rumzukommen, dass man nach den ersten beiden Wasserflächen einigermaßen in Fahrtrichtung lange Grade stand, um dann rechts (oder auch links über die asphaltierten Curbs) an der letzten Pfütze vorbei zu kommen und nicht allzu viel Geschwindigkeit vor der Graden liegen zu lassen.
Es funktionierte zwar von den Richtungen her gut die erste Pfütze einfach frontal zu nehmen, da man dann eine gute Spur Richtung Grade hatte, man wurde aber durch das viele Wasser extrem ausgebremst.

Mein Beileid geht an die Fahrer von Telefonica, die gestern noch weitere Rennen fahren mussten. Ich glaube Chi hat im zweiten Stint allein durch das Wasser in seine Kombi sein Gewicht verdoppelt, meine Schuhe waren Freitag Mittag noch recht feucht, trotz ausstopfen und Heizung, und auch mein Helm war innen noch „ein wenig“ klamm.

Ich hoffe, alle anderen hatten ähnlich viel Spaß und ich freue mich schon auf das nächste Mal. Dann wäre es aber schön, wenn Hans zumindest ein paar Paddel ans Kart bindet…

Division-1 auf nassem Hansa-Ring

Gestern war mal wieder Zeit für Gefühl 😉
Pünklich zum Beginn der Hauptrunde der Division-1 hat Petrus die Strecke in Lüneburg geflutet. Das war schon was für Fortgeschrittene, hab ich mir sagen lassen. Ich hatte ja mit Detlef Quade eine Vertretung als Rennleiter geschickt und konnte das nicht selbst miterleben. Aus meiner Sicht hat er seine Sache Klasse gemacht, und das unter erschwerten Bedingungen! Vielen Dank noch einmal dafür.
Und weit nach Mitternacht hat er mir noch die Ergebnisse zugeschickt und einen kurzen Bericht dazu. Den hänge ich hier direkt unten dran!
Die Ergebnisse sind mittlerweile auch im Netz, schaut dazu auf die Sprintcup-Seite.

Und hier die Reportage von Detlef zum gestrigen Abend:

Hallo Holger,
dieser Renntag war wieder mal etwas ganz Besonderes.
Schon zu beim Eintreffen der Fahrer war Hauptdiskussionspunkt das Wetter und wie heftig es wohl werden wird, was da runterkommt. Regenoverall, oder lieber doch nicht? Welche Regen-App taugt was?

Letztlich hatten pünktlich zum Rennen alle ihre Regenklamotten an und das war gut so.
Was in den Minuten vor dem ersten Quali des Abends noch recht harmlos begann, wuchs sich im Laufe der wenigen Quali-Minuten zu einem sehr heftigen Regenguss vom Feinsten aus. Links und rechts der Karts spritzte das Wasser meterhoch, in den Senken der Kartbahn sammelte sich in ganz kurzer Zeit so viel Wasser an, dass nur noch eine schmale Fahrspur von einer knappen Kartbreite (wenn überhaupt) übrig blieb. Diverse Karts blieben liegen, wer sich wo gedreht hatte, weil er einfach nichts mehr sehen konnte, weiß ich nicht.

Jedenfalls haben wir nachdem das Quali durch war (die Fahrer/innen waren es trotz Overall auch) erst einmal eine kurze Krisenbesprechung gemacht. Was tun? Ganz absagen? Zu viele Fahrer waren bereits da oder fast vor Ort. Andererseits berichteten die gerade gefahrenen Fahrer von extrem schlechten Sichtverhältnissen. Laut Regen-App war das schlimmste bereits überstanden. Die zu erwartende Regenmenge flachte ab. Also beschlossen wir, erst mal abzuwarten. Der See auf der Kartbahn unten in der 180°-Kehre ging zunächst über die komplette Breite der Kartbahn, wurde aber allmählich weniger. Nach gut 35 Minuten testeten Andreas Aßhoff und Thomas Maliszewski (war nach Zeugenaussagen doch eher Marco Oehme) die Bahn auf Befahrbarkeit und legten bereits deutlich bessere Zeiten hin, als noch im Quali.
Da aber in der Kurve ganz unten an der Kartbahn nur eine Spur von etwa einer Kartbreite befahrbar war, beschlossen wir einen fliegenden Start für dieses und später auch die folgenden Rennen zu fahren. Es wäre sonst zu befürchten gewesen, dass doch einige Karts samt Fahrern im Teich in der ersten Kurve nach dem Start versenkt worden wären…

Im Laufe der Rennen trocknete die Bahn immer weiter ab, von Runde zu Runde fielen die Zeiten. Auch wenn die Fahrer der letzten beiden Rennen sicher nicht mehr so nass wurden, wie die der ersten Rennen, wird dieser Renntag wohl allen in regenfeuchter Erinnerung bleiben.

Viele Grüße
Detlef