NOP 2016 – Fun-Race in Wittenburg

Sorry erst einmal, dass es so lange gedauert hat, musste ein wenig Geld verdienen um am 11.09 beim nächsten richtigen Rennen wieder mitfahren zu können…

Da ich ein Wittenburg-Jungfrau war – ich bin da tatsächlich noch nie gefahren – war der Gedanke dort mal ein paar Kreise in den Asphalt zu ziehen für mich natürlich gleich doppelt spannend, und das wir nicht „ganz“ so früh los mussten trug noch ein wenig zu meiner Begeisterung bei.

08:00 Uhr war Abholtermin, um 07:45 Uhr klingelt das Telefon: „Wo bist du?“

Keine Ahnung, was die geraucht haben…

Und da um diese Tageszeit die Strecke komplett frei war – abgesehen von ein paar unnötigen Baustellen – kommen wir wieder ratz-fatz durch und standen schon vor 09:00 Uhr an der Strecke… über eine Stunde zu früh.

Gut, als Veranstalter macht es schon Sinn früher da zu sein, aber: Kann mir einer erklären, warum wir immer dann, wenn wir bei unserer Abfahrtszeit einen kleinen Puffer einbauen glatt durchkommen und zu früh da sind, wenn wir aber „pünktlich“ losfahren steht irgendwo ein Auto im Weg und es wird – wenn wir Glück haben – eng?

So hatten wir aber zumindest Zeit für eine entspannte Streckenbegehung.

Sah zwar aus der Entfernung durch das hohe Gras und die wirren Reifenstapel „etwas“ unordentlich aus, ist aber eine interessante Mischung aus schnellen und langsamen Passagen (was allerdings, wie wir später feststellten, keinen Unterschied machte).

Schon als wir von der Box auf die Strecke schauten sahen wir, dass das Fahren durch einige feuchte Stellen interessanter gestaltet werden würde, als wir aber bei der Begehung über die Reifen hinweg die eine Kurve im Infield sehen konnten… bzw. sehen konnten, wo sie unter dem kleinen See eigentlich sein müsste … kam doch schon ein wenig Schweiß auf die Stirn.

An anderen Stellen waren feuchte Stellen oder kleine Pfützen durch Wasser das von der Skipiste runtertropft, aber die Kurve stand komplett unter Wasser und es wurde von oben fleißig nachgeschenkt.

Was ein Glück, das ich meine Regenkombi dabei hatte.

Die Jungs von der Kartbahn haben zwar noch versucht das Wasser von der Strecke zu bringen, waren aber chancenlos.

Nach und nach trudelte das restliche Volk ein, so dass wir kurz vor dem Start 12 Fahrer hatten die wir in Zweier-Teams einteilten. Und als wir damit fertig waren kam Andreas wie üblich als Letzter auf die Bahn und musste so ein Ein-Mann-Team mit sich selbst bilden.

Merke: Zu spät kommen kann auch seine Vorteile haben!

Wir uns also eingepackt und in die Karts gerollt und ab auf die Strecke… und spätestens bei der vorhin erwähnten Kurve mit der Mecklenburger Seenplatte blieb fast jeder Fahrer stehen da Wasser in den Motor lief.

Das sah nicht gut aus.

Nachdem wir alle die Karts warmgefahren hatten – oder zumindest das, was man bei dem vielen Stillstand warmfahren nennt – ging es in die Box wo schon jemand mit Akkuschrauber und ein paar zugeschnittenen Teppichresten bereit saß um ein Lätzchen hinter den Motor zu dübeln.

Sowas hat in Lüneburg auch geholfen.

Nachdem man dann mit vielen umständlichen Erklärungen den Rastafari von der Bahn mit seinen Zetteln komplett verwirrt hatte (war glaub ich nicht schwer, aber die Jungs haben sich wirklich Mühe gegeben mit Gruppe A und B etc.…) ging es in die Karts und auf die Strecke.

Leider hat man mein Kart auf Grund der guten Quali-Zeiten vor dem Rennen noch weiter gedrosselt, sodass das Feld schon am Start fast geschlossen an mir vorbeirauschte.

Und die allgemeine Drosselung der Karts ist nach meinem Dafürhalten mit das größte Problem der Bahn.

Die Bahn preist 8,5 PS-Karts an, hat die aber extrem weit runtergeregelt, damit auch Freizeit-Fahrer in jedem Fall unfallfrei um die Ecken kommen.

Während man in den ersten Runden in den feuchten Kurven vielleicht noch lupfen musste um sauber rumzukommen war die Strecke schon nach den ersten 15 Minuten so trocken das man da mit Vollgas rumnageln konnte. Teilweise gab es dann einen kleinen Drift, den man aber mit etwas Popo-Meter gut ausgleichen konnte, aber ansonsten konnte man dann auf der gesamten Strecke Vollgas fahren – Ausgenommen das Wasserloch in der Mitte.

Und wenn man sich die Ergebnisse anschaut konnte man auch mit allen Karts annähernd identische Zeiten fahren. Es gab also nur Unterschiede wenn ein Fahrer wirklich schlecht fuhr, oder wenn er mit dem Wasser-Hindernis mehr Probleme hatte als andere.

Diese „Pfütze“ hatte es aber wirklich in sich. Eine 180° Kehre die über die gesamte Kurvenfläche nass war.

Nicht feucht, nass!

An einigen Stellen stand das Wasser mehrere Zentimeter hoch. Glücklicherweise war die Anbrems-Zone komplett trocken, es kam also im ersten Schritt darauf an, wie man in diese Kurve reinfährt. Man musste vorher fast komplett runterbremsen und wenn möglich schon vor der Kurve „um die Kurve gefahren sein“, damit man gleich in Fahrtrichtung in das Wasser eintaucht.

Trotzdem war ich schon in dieser Kurve fast immer am Schwimmen und musste mich teilweise an der Bande anlehnen.

Noch schlimmer war dann aber die ein paar Meter weiter folgende nächste 180° Kehre. Eigentlich ein Kinderspiel, da komplett trocken und so weit, was man da mit einmal anreißen voll rumfahren könnte. Betonung liegt hier auf könnte, da die Reifen durch die Pfütze noch so nass waren, das man keinerlei Halt auf dem Asphalt hatte.

In dieser Ecke habe ich mal 10 Meter verloren, mal einen Fahrer überholt, je nachdem wie ich sie getroffen habe. Meist hatte ich Null Grip auf den Rädern und bin im Freiflug um die Ecke gedriftet.

Wenn die es hinbekommen statt sieben 12 – 15 gleiche Karts auf die Bahn zu bringen und die Drosselung rausnehmen… wäre die Strecke eine Alternative für die nächste NOP-Saison.
Wenn man statt der bei uns angelegten 4.100 Umdrehungen 4.500 (die noch letzte Woche drauf gewesen sein sollen) oder mehr eingestellt hätte…

Dann wäre es mit „Mit Vollgas um jede Kurve“ aus gewesen. Man hätte tatsächlich eine Linie und Bremspunkte finden müssen, was das Rennen dann gleich um einiges interessanter gemacht hätte.

So war es eine „Kart-Massage“, da man durchgehend am Begrenzer fuhr.

Trotzdem hatte – glaube ich – jeder der Anwesenden viel Spaß, wozu auch die Tatsache beigetragen hat, dass die Jungs was die Zeitplanung betrifft relativ entspannt waren.

Die Bahn sollte an diesem Sonntag eigentlich erst um 13:00 Uhr öffnen und man hat uns – obwohl wir nur eine Stunde gebucht hatten – einfach bis 12:30 Uhr eingeplant. Und so lange durften wir auch für den Preis einer Stunde auf der Strecke bleiben. 2 ½ Stunden für den Preis von einer ist – trotz der Unterbrechungen wegen ausgehenden Motoren und langen Erklärungen am Anfang – immer noch eine super Sache.

Als Fazit kann ich nur sagen: Hat richtig Spaß gemacht, können wir gern wieder machen!

Und dann gern mit mehr und ungedrosselten Karts (sieben Karts auf 1.100 Meter Strecke ist doch recht übersichtlich…)

 

 

NOP 2016 – 3. Renntag – Ergebnisse

Hallo ihr Heizer!

Ich hoffe es hat sich gestern keiner von euch einen Sonnenbrand oder Hitzschlag eingefangen.
Carsten hatte zur Siegerehrung hin schon „leicht“ mit dem im Kreis laufen zu tun – man soll halt mit so wenig Haaren nicht ohne Kopfbedeckung draußen rumlaufen.

Ich hab schon den Vorschlag gemacht das nächste Mal einen der großen Wasserwerfen von einem Acker in der Nähe zu besorgen, dann könnten wir uns abkühlen und auch gleich die Strecke „interessanter“ gestalten 😉

So war es auf jeden Fall ein klasse, fairer Renntag mit jeder Menge enger Kämpfe auf der Strecke.

Den Gesamtstand findet ihr hier.

k1-r3-2016-07.24

k2-r3-2016-07.24

k3-r3-2016-07.24

NOP 2016 – 5. Renntag – Bericht

Kartfahren in Lüneburg ist immer wieder schön!

Diesmal gab es allerdings einen deutlichen Grauschleier in der Begeisterung.

Mit 35 Fahrern (5 Halbhohe, 19 Mittelgewichte und 11 Sumos) war die Strecke gut belegt und auch das Wetter spielte gut mit – hatte wohl gehört, dass wir nach der Siegerehrung den Grill anwerfen wollten.

Ich hätte mir zwar – wie immer – ein paar Regentropfen (Die Kombi war dabei), aber bei Sonne fahren ist auch nicht verkehrt.

Die Klasse 1 war diesmal wieder gut besetzt und sehr fair unterwegs und auch sehr ausgeglichen.

Miguel konnte zwar mit einem 10 Punkte Vorsprung den ersten Platz sichern, aber Tristan als kompletter Neuling auf der Strecke (er ist bisher nur Kart-Slalom gefahren) hat im dritten Lauf durch einen Frühstart eine bessere Platzierung vergeben und musste mit Platz 2 vorlieb nehmen.

Dahinter tummelten sich Julius, Paul und Finjo und lagen punktgleich nur zwei Zählerchen hinter ihm.

Viel enger und ausgeglichener geht nun wirklich nicht.

Kommen wir zum ersten deutlichen Grauschleier:

Gleich im ersten Lauf gab es einen richtig harten Einschlag mit einem Verletzten der den Renntag abbrechen musste und sich im Krankenhaus wiederfand.

Das ist an sich schon hart, aber wenn man dann noch hört, dass der Einschlag erst nach der Ziellinie kam, also da, wo man eigentlich nur noch ganz entspannt Richtung Box segelt ist es doppelt bitter.

Auch auf diesem Wege ein ToiToiToi an Marian, das er bald wieder fit ist.

Ich hab den Einschlag selbst nicht gesehen, da ich grade am Zahlen eingeben war, weiß daher auch nicht wer ihn da abgeschossen hat, habe aber von Carsten gehört, dass es ein eigentlich braver, gesitteter Fahrer war bei dem einfach die Bremse versagte.

Ob es an diesem Schock lag, oder einen anderen Grund gab kann ich nicht sagen, aber danach habe ich in der Klasse 2 nur noch harte, aber – relativ – faire Kämpfe gesehen.

Ich sage hier absichtlich nicht Zweikämpfe.

Ihr denkt, dass die Kurve an der Box mit zwei Karts schon eng wird? Dann fragt mal die Kollegen, die da mit fünf Karts durchgerauscht sind.

Oder das man mit einer Dreiergruppe zwischen der Kurve im Infield und dem Eingang des Schlenker Richtung Start und Ziel 7 – 8 Positionswechsel hinbekommt, und zwar fast ohne Berührung. Das war schon ein schönes Fahren was die Jungs da gezeigt haben.

Am Ende konnte sich Alex – trotz des falschen Karts – den Tagessieg vor Jan und Marco sichern.

Ups, hab grade gemerkt, das Nando genau punktgleich mit Marco ist, und auch genau die gleichen Platzierungen herausgefahren hat… gab also doch eine Änderung auf dem Treppchen… Mal Carsten fragen, wie wir das jetzt noch klären.

Kommen wir zu den Sumos, und hier wurde von einigen Leuten gefahren wie offene Hose.

Schon im ersten Rennen ging es ganz entspannt los. Start und in der ersten Kurve Wuling hoch drei. Ich konnte mich dadurch gut nach vorn arbeiten und war in der langen Graden unter den ersten Drei und auf dem Weg weiter nach vorn.

Leider hat der Kitzmann meine 100+ Kilo übersehen und mich fliegen geschickt.

Wir waren direkt vor der Schikane Rad an Rad nebeneinander und er zieht nach rechts. Ich konnte da nur noch die Curbs hochfahren. Ich hab Pilotenmässig das Grüne nicht berührt und bin am Ausgang der Schikane wieder auf dem Asphalt gelandet.

War weder gut für mich noch für das Lenkgestänge, als ich wieder gradeausschauen konnte waren Linkskurven – und davon gibt es in Lüneburg kaum welche – nicht mehr sauber fahrbar.

Dafür konnte ich mir die Kämpfe auf den vorderen Plätzen anschauen, und da wurde wirklich um jeden Zentimeter gekämpft, und das ging in den nächsten Läufen genauso weiter.

Wenn selbst Carsten sagt „ich bin zwar schneller, aber da halte ich mich raus“ will das schon was heißen.

Soweit ich das von den billigen Plätzen beurteilen konnte wurde da zwar nicht die Blutgrätsche ausgepackt, aber dem Gegner Luft zum Atmen lassen sieht anders aus. Eher wäre hier der eine oder andere Einschlag zu erwarten gewesen, als das auch nur einer zurückgezogen hätte.

Ich hoffe, dass die Jungs sich bis zum nächsten Stint etwas entspannen und es dann auf der Strecke wieder etwas lockerer zugeht. Nichts gegen gesunden Zweikampf, aber bitte ohne Messer hochkant zwischen den Zähnen.

Kommen wir wieder zu angenehmeren Themen: Da die Sonne mit uns war, war das Grillen ein schöner Abschluss des Tages.

Carsten hatte schon während der letzten Stints eingeheizt und so flogen gleich nach der Siegerehrung die ersten Würste und Fleischstücke auf das Rost.

Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir alle zusammensitzen können, aber dafür waren wir einfach zu viele. Und das direkt nach uns die Deutsche Leihkart Meisterschaft auf die Strecke ging sorgte zwar für gute Unterhaltung beim Futtern, es wuselten aber noch mehr Leute zwischen den Tischen rum.

Trotzdem eine schöne Sache und es dürfte jeder mehr als satt geworden sein, den – wie üblich – hatten wieder Viele viel zu viel mitgebracht (Alex dürfte die nächsten Wochen Salate essen).Ich verdaue auf jeden Fall immer noch, hab wieder viel zu viel gegessen.

Ich reiche hier mal den Vorschlag ein, dass wir das nächstes Jahr wiederholen. Am Besten zum letzten Rennen vor der Sommerpause, dann sollte es mit dem Wetter klappen und wir haben einen runden Abschluss der ersten Saisonhälfte. Und nach der zweiten treffen wir uns zum Grünkohl … Hört sich für mich nach nem Plan an.

In diesem Sinne hoffe ich auf zahlreiches Erscheinen am 24.07., auf einen entspannten Start in die Sommerpause

 

NOP 2016 – 5. Renntag – Ergebnisse

Hallo ihr Renn-Mäuse!

Mit einem Tag Verspätung die Ergebnisse des 5. Renntags des NOP 2016.

Kleiner Hinweis vor den Ergebnissen:
Mir ist bei der Berechnung der Tages-Ergebnisse ein Fehler unterlaufen. Ich hatte Alex zwar für  Zahlenschwäche 0 Punkte gegeben, aber verplant die anderen Fahrer jeweils einen Platz hochzuziehen.

Habe das dann in der Tabelle nachgepflegt. Es gab dadurch ein paar Verschiebung, aber nur auf den Plätzen im Mittelfeld, nix was das Treppchen und die anschließenden Plätze betrifft.

Nach dieser langen Vorrede hier einmal die Ergebnisse des Renntages als PDF und darunter als Tabelle.

Bericht folgt sobald ich es schaffe, ich möchte aber die Gelegenheit nutzen und Marian eine gute Besserung wünschen.

NOP-Kart-Racing-2016-5.Renntag

k1-r5-2016-07-10

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NOP – Grundlagen

So ihr Hoschis,

da immer mal wieder Fragen zu dem Thema kommen, und lange Texte in Whatsapp echt nervig sind, hier noch einmal das kleine 1 x 1 der NOP Wertung:

An einem Renntag finden vier Rennen statt.

Um Nachteile durch ein schlechteres Kart, Bodennebel etc. auszugleichen werden für die Tageswertung die besten drei Rennen des Tages gewertet.

Für die Gesamtwertung werden aber ALLE gefahrenen Rennen übernommen!

Um als Fahrer in die Gesamtwertung am Ende des Jahres einzugehen muss man mindestens 50% der möglichen Rennen gefahren sein.

Da wir dieses Jahr acht Renntage mit jeweils vier Rennen haben sind das insgesamt 32 Rennen und somit 16 Rennen die man gefahren sein muss.

Oder für Leute, die mit so hohen Zahlen nicht arbeiten können:
Du bist an vier Tagen alle Rennen gefahren? Dann bist du dabei!

Wie funktioniert das nun mit den Streichern?
Ganz einfach: Es gehen 70% aller möglichen (nicht der gefahrenen) Rennen in die Wertung ein. Bei 32 möglichen Rennen sind das nach meinem Taschenrechner 22,4, abgerundet 22 Rennen die am Ende gewertet werden.

Was bedeutet das?
War ich brav und bin jedes Rennen mitgefahren habe ich 32 Ergebnisse in meiner Liste stehen. Hier werden dann die schlechtesten Ergebnisse gestrichen bis nur noch die besten 22 auf dem Zettel stehen.

Habe ich mal einen Renntag ausgesetzt werden diese vier Rennen automatisch als Streicher gesetzt, da man nur schwer weniger als 0 Punkte bekommen kann. Es werden dann also weniger der tatsächlich gefahrenen Rennen gestrichen.

Hat jemand weniger als 22 Rennen gefahren – war also nur an vier oder fünf Renntagen dabei gehen natürlich alle Rennen in die Wertung ein, da muss man dann damit leben, dass auch Gurkenergebnisse gewertet werden.

Wichtig:
Betrifft wahrscheinlich nicht so viele, aber alle Qualy-Punkte gehen in die Gesamtwertung ein.
Habe ich also nach einer guten Qualy das Rennen verrotzt, oder war ich so gut, dass ich auch Spitzenplätze streichen muss (weil ich nur Siege eingefahren habe… träum…) werden nur die Punkte für das jeweilige Rennen gestrichen, nicht die für die Qualy.

Aktuell – nach drei durchgeführten Renntagen – hat dies alles noch keine Auswirkung auf die Gesamtwertung, da man ja maximal 12 Rennen auf dem Zettel haben kann, und somit jedes Rennen automatisch zu den 22 Besten zählt.
Ab dem 6. Renntag werden in meiner Liste, bei Fahrern die jedes Mal dabei waren, die schlechtesten Ergebnisse gestrichen.

Weiter werden dann alle Fahrer aus den Tabellen ausgeblendet die nicht mehr für die Gesamtwertung in Frage kommen.
Die Leute können natürlich gern an allen weiteren Renntagen teilnehmen, aber wer nach dem 6. Renntag erst einen kompletten Renntag auf dem Buckel hat kann mit nur noch zwei offenen Renntagen keine 50% mehr erreichen.

Ich hoffe, das hiermit alle Klarheiten beseitigt sind 😉
Falls noch jemand vertiefende Fragen hat kann er sich gern beim nächsten Rennen an mich wenden, dann drösel ich es ihm noch einmal auseinander.

NOP 2016 – 4. Renntag, ein Bericht

Moin Leute!

Erst einmal ein Sorry, dass das mit dem Bericht etwas gedauert hat. Wollte eigentlich noch mehr schreiben und genauer auf einzelne Rennen eingehen. Da ich das aber zeitlich nicht mehr gebacken bekomme gibt es halt nur die „Kurz-Version“ (oder wie man auch immer so was bei mir nennen möchte…)

Nach diesen einleitenden Worten zum eigentlichen Thema:

Am 19.06.2016 ging es – wieder viiiel zu früh – in Schleswig auf die Spur.

Leider haben diesmal nicht ganz so viele Fahrer den Weg in den hohen Norden gefunden. 21 Fahrer statt der 31 die beim Regen-Versuch in Lüneburg da waren (1 Fahrer Klasse 1 und jeweils 10 in den Klassen 2 und 3 sind schon recht übersichtlich). So konnten wir ganz entspannt in zwei Gruppen fahren.

Das hatte dann aber den Vorteil das man rechtzeitig zu Hause war und vor der Formel 1 noch in Ruhe duschen und was für die Figur tun konnte.

Für mich hatte das leider den Nachteil, dass ich zwischen den Rennen kaum Zeit hatte die Ergebnisse einzutragen. Und noch enger wurde die Zeit nachdem der Kitzmann die berechtigte Frage nach dem Gesamtstand stellte und ich festellen musste dass da bei den Sumos bein ein paar Fahrern scheinbar ein Fehler im Skript war, was dazu führte, dass die Qualy-Punkte teilweise schon falsch aus dem Rennen übertragen wurden und bei anderen nicht alle übertragenen Werte auch mit in die Berechnung der Gesamtpunktzahl einflossen.

Kein Plan wie das funktioniert, da ich die Skripte erstellt, getestet und dann spaltenweise per Copy & Paste und automatischen Ausfüllfunktionen in die Tabelle eingefügt habe. Da verstehe ich schon nicht, warum es nur die Klasse 3 betrifft, kann es aber noch nachvollziehen wenn dann eine ganze Spalte falsche Werte ausgibt.

Warum aber in einer Spalte mit 30 oder mehr Einträgen nur ein oder zwei falsch sind…

Ich behaupte ja, dass da einer von den Dicken sich draufgesetzt und das Skript platt gedrückt hat.

Langer Rede, kurzer Sinn: Nachdem der Kitzmann meine Augen auf diese Liste gelenkt hatte und ich die schiefen Daten gesehen habe war cih natürlich bemüht den Fehler zu finden.

Gestern Nachmittag habe ich – meiner Meinung nach – die letzten Knoten gefunden und beseitigt.

Der Gesamtstand steht jetzt online und kann von euch begutachtet werden, und wehe es findet noch jemand einen Fehler…

Vom ersten Rennen hab ich nicht viel mitbekommen da ich mich erst „hübsch“ machen musste, ein kurzer Blick auf die Anzeige ließ aber gleich mein Herz aufgehen:

Mein Kart fuhr nicht nur ganz hinten, sondern auch unter ferner liefen.

Guter Start in den Renntag…

Und was die Mühle langsam war. Ich wurde sogar in den Kurven auf der Außenbahn locker überholt. Auf die schnellsten Karts fehlten mir da ganz entspannt 2 – 3 Sekunden pro Runde – wie zu erwarten der letzte Startplatz…

Glücklicherweise hatte man ein Einsehen und holte mich noch vor der Startaufstellung in die Box um das Kart zu tauschen, und die 11 war schon beim Anfahren deutlich schneller als die 13 am Ende der Graden.

Und so nahm das Unglück seinen Lauf. Bisher wurden Karts immer erst nach meinem Stint ausgetauscht, und jetzt das!

Ich stand also mit meinem „neuen“ Kart ganz hinten in der Startaufstellung und hatte ein ganz deutlich „nach vorn“ Gefühl. Dieses Gefühl war so stark, dass ich schon auf dem Gas stand als die Ampel noch nicht mal daran dachte auszugehen.

 

Man könnte sogar sagen: Ich bin so früh gestartet das ich als Nachzügler im ersten Stint gewertet werden müsste.

So durfte ich dann nach einer kurzen Parkpause in der Box hinterherfahren. Und wenn ich noch ein, zwei Runden mehr gehabt hätte wär ich auch nicht Letzter geworden.

Mit einem anständigen Start wäre gut ein Platz im Mittelfeld drin gewesen, denn das Teil fuhr mal locker die Zeiten der Top 3.

Hier bitte ein paar nicht jugendfrei Flüche einfügen.

Rennen zwei der Halbhohen.

Da gab es ein paar richtig nette Zweikämpfe, grade auf den vorderen Plätze wurde richtig der rechte Fuß nach unten bewegt.

In unserem zweiten Rennen konnte ich dann mal zeigen, dass ich mit einem guten Kart nicht gleich Mist machen muss und durfte einen Start – Ziel-Sieg hinlegen.

Ronald hatte zwar was dagegen und hätte das gern geändert, aber…

Man könnte sagen, das Stefan und ich die Positionen getauscht haben. Nachdem er im ersten Rennen den Sieg abräumte und ich am Ende hing war es jetzt umgekehrt.

Rene hatte in dem Stint ein paar Probleme mit der Breite der Strecke und stieß ein, zweimal etwas kräftiger mit anderen Fahrern zusammen (nach dem dritten Stint habe ich eine Ahnung warum) und wurde mit 0 Punkten abgestraft.

Kommen wir zu den dritten Rennen…

In der Klasse 1 und 2 gaben sich vorn Miguel und der Scherge alles. Mit deutlichem Abstand vor dem Rest des Feldes zogen die beiden dicht an dicht ihre Runden, und die Tatsache, das beide ihre Bestzeit in der neunten von zwölf Runden in den Asphalt brannten zeigt deutlich, dass da keiner auf Kampflinie fuhr.

Alexander und Martin haben dahinter zwar auch richtig Gas gegeben, konnten auf Dauer aber nicht mithalten.

Für Ricardo ging der Tag nach einem guten zweiten Platz im ersten, und einem noch brauchbaren 6. Im zweiten Stint nicht wirklich positiv weiter. Kurz vor Ende des Rennens sauste er an der Box vorbei als sein Kart plötzlich „etwas“ lauter wurde weil irgendetwas in seinem Motor zerbröselte. Da war dann nur noch ausropllen und abstellen möglich. Nach einem 5. Startplatz nd guten Rundenzeiten ein heftiger Schlag ins Kontor.

Auch bei den dicken Jungs war im dritten Stint so einiges Geboten.

Die Jungs vorn waren recht schnell recht weit weg, aber im Mittelfeld gab es eine größere Gruppe die sich eng beharkte. Und jetzt weiß ich auch, warum Rene im Rennen davor solche Probleme hatte.

Er fährt eine sowas von komplett andere Linie als alle anderen das man meinen

Könnte, er ist auch einer anderen Strecke unterwegs. Grade vor den Kurven, die alle anderen in der Regel mit Vollgas aussen anfahren fährt er ganz innen herum , muss dadurch natürlich stärker abbremsen und steht plötzlich quer vor einem.

Ich musste mehrfach recht hart in die Eisen gehen weil ich schon im Überholen war und er unvermutet von der Seite kam.

Und dann erwischte es ihn…

Peter, der nach dem Start so einige Plätze verloren und kam auf dem Weg nach vorn an mir vorbei und erwischte Rene günstiger in der 180° Kehre im Infield. Rene wurde, weil zu eng und zu schnell angefahren, nach außen getragen und Peter zog innen rein.

Sowas lässt sich meiner Vaters Sohn nicht zweimal anbieten: In klemmte mich direkt an Peters Hinterräder und zog auch innen durch. Problematisch dabei war, dass Rene hier auf der Außenspur gegenhalten wollte, was in der Regel so nicht funktioniert. Schon durch Peter war er mit zwei bis drei Rädern auf der Wiese und versuchte trotzdem Gas zu geben. Dann scheint er auch noch von mir einen kleinen Stups bekommen zu haben – ich hab nichts gehört oder gespürt – und war als Brummkreisel verkleidet im Grünen unterwegs. Das hab ich gesehen, plötzlich war der blaue Klotz neben mir weg…

Im letzten Rennen der Klasse 1 und 2 war noch mehr Dampf auf dem Kessel. Ich habe leider nicht alles mitbekommen, aber der Scherge scheint im Zweikampf jemanden – Martin? – gedreht zu haben. Und wer fährt in das stehende Kart rein? Natürlich unser Pechvogel Ricardo, der das Rennen mit Bein-Aua abbrechen musste.

Wenn man bedenkt, dass er mit zwei Komplettausfällen immer noch auf Platz 7 fahren konnte hätte er da gut Punkte für die Gesamtwertung bunkern, und möglicherweise auch ganz dezent am Stockerl kratzen können.

Schade für ihn, ich hoffe das gibt keine Folgeschäden und er hat seinen Frust bis zum nächsten Mal verdaut.

Bei den Sumos war es im letzten Rennen etwas ruhiger – hatten wohl alle Angst auch in der Ecke zu landen.

Am Ende war das Ergebnis in der Klasse 1 mit nur einem Fahrer gesetzt, Miguel konnte überraschenderweise alle möglichen Punkte abgreifen.

Und auch in der Klasse 2 war keine Diskussion nötig, da zumindest die ersten Plätze Abstände von mindestens 8 Punkten hatten. Jan lag 8 Punkte vor Alex, und der acht vor Zemke und der 9 vor dem Koj-Karpfen. Also nichts, wo man sich über den Ausgang eines Rennens ärgern müsste.

In der Klasse 3 war es da schon etwas enger. Stefan als Ober-Dicker ganz vorn hatte noch etwas Abstand auf Ronald, aber hinter ihm klemmten Kitzmann und meine Wenigkeit mit nur zwei Punkten Abstand, wobei ich wegen einer einzigen besseren Platzierung (bei allen anderen Rennen war er vor mir) den dritten Platz räubern konnte.

NOP 2016 – 4. Renntag Ergebnisse

Hallo ihr Renn-Nasen!

Hier eine kurze Info über den aktuellen Stand des NOP nach dem offiziell 4., eigentlich 3. Renntag. Der 3. Renntag ist ja wegen verstärkter Luftfeuchtigkeit in Lüneburg ausgefallen und wird am 24.07.2016 ebendort nachgeholt. (Und ja, Hans hat bei Rimo für seine Karts Schlabberlätzchen nachgeordert und auch schon angebaut, so dass die Teile jetzt auch bei Regen mehr als 100 Meter fahren)

Ergebnisse als Download PDF-> NOP-Kart-Racing-2016-4.Renntag

Der Gesamtstand ist hier zu finden.

k1-r4-2016-06-19

k2-r4-2016-06-19

k3-r4-2016-06-19

Der aktuelle Gesamtstand folgt dann heute oder morgen in einem weiteren Artikel.

5. Lauf CTR

Am Mittwoch trafen sich die Teams des Company Team Race in Bispingen zum fünften Lauf. Zunächst lief alles sehr normal, 14 Teams am Start und pünktlicher Beginn der Qualifikation, die wir diesmal Indoor durchführten. Das Rennen wurde dann Outdoor gefahren auf der normalen Strecke ohne Zusatzstück. Zunächst entwickelte sich ein ganz normales Rennen mit den üblichen Positionskämpfen, aber nichts auffälliges. Der Himmel war zwar dunkel aber kein Regen. Auf der Strecke waren noch einige Pfützen vom letzten Schauer. Die stellten aber kein Problem dar. Nach den letzten Fahrerwechseln, so kurz nach 21.30 Uhr öffnete der Himmel dann aber seine Schleusen. Ich weiß nicht wieviel Liter pro qm da runter gekommen sind, aber die Karts waren teilweise bis zur Bodenplatte im Wasser, so viel Wasser war auf der Strecke. Die Rundenzeiten lagen nun im Bereich von 2.00 Minuten und einige Motoren nahmen auch kein Vollgas mehr an. Aber alle Fahrer haben das sehr souverän zu Ende gefahren. Ich bin total begeistert von der Qualität dieses Feldes, das war ganz großes Kino. Auf die Tabelle hatte das Ganze nichtden ganz großen Einfluß, da die Spitzenteams natürlich auch über hervorragende Regenfahrer verfügen. SG-Stern geht mit einem komfortablen Polster von 7 Punkten in die Sommerpause, aber  .  .  .  .

wie heißt es so schön,  es ist erst vorbei wenn es vorbei ist.

Tabelle CTR 2016-5