Sprintcup 2017 ante portas

Die Zeit ist reif: wir gehen in die 12. Saison.
… und das mit einer neuen Rekordzahl an Teilnehmern: wir werden 18 Teams am Start haben und 113 genannte Teilnehmer!
Das heißt, es wird ein neuer Austragungsmodus zum Einsatz kommen. Kurz gesagt, ist die Vorrunde ähnlich der letztjährigen, nur daß 2 Gruppen mit 5 Teams und 2 Gruppen mit 4 Teams entstanden sind.
Die Hauptrunde ist dann ebenfalls wieder in 2 Divisionen unterteilt, wobei dieses Jahr der Begegnungsplan für beide Divisionen identisch ist, und zwar genau so, wie im letzten Jahr die 2. Division ausgekämpft wurde. Anders als im letzten Jahr gibt es aber keine Zusatzeinsätze für den Sieger der zweiten Division.
Wer sich noch genauer informieren will, kann dies über die Zusatzbestimmungen tun, die (neben dem Turniermodus und dem aktuellen Kart-Kalender hier auf der Sprintcup-Seite zum Download bereitliegen.

Die Gruppenverlosung und Saisonvorstellung fand am letzten Dienstag statt. Die Einteilung ist entsprechend in die o.g. Unterlagen eingearbeitet. Auch die Datenbank der Sprintcup-Seite ist mit den Daten der neuen Saison vorbereitet worden und ihr könnt die Begegnungen wie gewohnt in der ‚Aktuell‘– bzw. der ‚Später‘-Sektion nachlesen. Vielleicht fällt es euch auf: ich habe den 62’er Lola-Formel-1 in den Ruehstand geschickt und ein neues Hintergrundbild für die Seite implementiert. Vielleicht erkennt sich ja der Fahrer, oder jemand anders errät, wer es ist. Gebt hier gern einen Kommentar ab 😉

In der großen Runde wurde daneben auch noch einmal über die Liga im Allgemeinen und über die vergangene Saison im Besonderen diskutiert. Dabei wurde beschlossen, daß wir im diesjährigen Sprintcup die Strecken in Bispingen in unterschiedlichen Richtungen befahren wollen (in einem Rennen natürlich alle in die gleiche Richtung 😉 ). An welchem Renntag dann rechts- bzw. linksrum gefahren wird, legt die Rennleitung adhoc fest.
Außerdem wurden 2 neue Regeln verabschiedet:

  • Es werden möglichst bei jedem Rennen Linienrichter (2 pro Rennen) bestimmt, die vor Ort sind und bei Unstimmigkeiten zu Rate gezogen werden. Diese sollen bei den Rennen aus den schon (oder noch) vor Ort befindlichen Teilnehmern anderer Teams rekrutiert werden und beobachten das Rennen. Bei erkannten Unsportlichkeiten informieren sie die Rennleitung, die ggfs. erforderliche Strafen noch während des Rennens verhängt. Oder sie werden nach den Rennen angehört, wenn aus dem Kreis der Teilnehmer Diskussionsbedarf besteht.
  • Es wird zudem in Fällen, bei denen es zu handgreiflichen Unsportlichkeiten kommt (so etwas ist im letzten Jahr wohl einmal gerade noch verhindert worden), eine Team-Bestrafung erfolgen. Das heißt, das ganze Team des Teilnehmers, der sich (unter Adrenalin-Einfluss) nicht unter Kontrolle hat, wird aus der Wertung des Rennens genommen. Hier sollte also jeder auch mit auf seine Teamkollegen achten.

Zudem wurde beschlossen, daß wir die Ergebnisse der Sprintcup-Rennen an die Kart-Bundesliga übermitteln. Details zu dieser Geschichte könnt ihr unter Kart-Bundesliga.de nachlesen.

So, das sollte es gewesen sein. Ich freue mich schon auf die ersten Rennen am 23.3. in Bispingen und wünsche uns allen erfolgreiche und spannende Zweikämpfe in 2017! Bis dahin dann.

NOP 2017 – Ideen zur Klassenteilung

Nachdem es ja letzte Saison so einige Diskussionen zum Thema „was machen wir, wenn wir eine Klasse teilen müssen?“ gab hatte ich euch ja gebeten mal ein wenig Gehirnschmalz darauf zu verwenden..

Ob die geringe „Beteiligung“ am mangelnden Interesse oder am mangelnden… nein, das sag ich jetzt nicht….

Kurz: Ich habe hier ein paar Vorschläge für eine mögliche Lösung gesammelt. Und ich denke, wir sollten uns spätestens am ersten Renntag einig sein und dies dann über das ganze Jahr durchziehen (und nicht nur die letzten ein, zwei Renntage).

  1. Wir teilen wir letztes Jahr von mir vorgeschlagen so nach Platzierung, das der Erste in Gruppe 1, der Zweite in Gruppe 2, der Dritte wieder in Gruppe 1… eingegliedert wird.
    Grundlage ist immer die aktuell gültige Gesamtwertung.

    Nachteil:
    Es fahren nicht mehr unbedingt die Fahrer die um einen Platz kämpfen auch in der gleichen Gruppe: Wie Kitzi letztes Jahr richtig bemängelte kann man so im direkten Zweikampf nur schwer Vorteile herausfahren. Ist nach meinem Dafürhalten aber immer noch besser als das freie Losen wie in den letzten Jahren…
    Vorteil:
    Jeder Fahrer kann durch diese Verteilung Punkte erfahren die ungefähr seinem Leistungsvermögen im Gesamt-Klassement entsprechen. Man bekommt möglicherweise ein paar Punkte mehr, da dies aber auf alle zutrifft gleicht es sich in der Regel aus.

  2. Vorschlag von Kitzi: Wir teilen die Gruppen so ein, dass die ersten Fahrer eine Gruppe bilden und die weiter hinten liegenden eine Gruppe: Bsp.: Bei 16 Fahrern in einer Klasse kommen in Gruppe 1 diejenigen die in der Gesamtwertung Platz 1. bis 8. haben, und in Gruppe 2 der Rest.

    Nachteil:
    Die Fahrer auf Platz 9 und 10 in der Gesamtwertung – also eher das Mittelfeld – dürften jetzt in der neuen Gruppe die Schnellsten sein und könnten möglicherweise an dem Renntag viermal 50 Punkte abstauben während die Fahrer die in der Tabelle direkt vor ihnen liegen in ihrer Gruppe mit hoher Wahrscheinlichkeit jede Menge Staub schlucken und die letzten Plätze unter sich ausmachen dürfen. Wir haben hier also eine deutliche Verzerrung der Ergebnisse.
    50 Punkte für den ersten Platz gegen 33 für den Achten sind halt ne Menge Holz.

    Vorteil:
    Abgesehen von dem Punkt, an dem die Gruppen getrennt werden, fahren die direkten Konkurrenten gegeneinander. Es sind also enge Fights zu erwarten und man kann sich ggf. mit guter Fahrweise von seinen Konkurrenten absetzen.

  3. Vorschlag von Peter. Aktuell werden bei getrennten Gruppen auch zweimal erste Plätze ausgefahren. Sein Vorschlag war, dass man trotzdem die gesamte Klasse als eins wertet. Was schwierig wird ist die Umsetzung, nicht nur vom Zeitansatz der Bearbeitung her – ich muss die Daten ja irgendwie noch am Renntag in den Rechner bekommen, sonst gibt es keine Siegerehrung…

    Schwierig ist die Frage: „Was soll man als Grundlage für die Platzierung nehmen?“
    Da bleiben eigentlich nur die gefahrenen Zeiten.
    Rundenzeit? Fänd ich blöd, das wäre dann wir eine bessere Quali.
    Gesamtzeit? Da müsste dann sichergestellt werden, dass wirklich alle gleichviele Runden fahren. Sonst wird Kuddel möglicherweise als Überrundeter früher abgewunken und hat eine bessere Platzierung.

    Nachteil:
    Egal welchen Wert wir als Grundlage nehmen, es kann das Rennen selbst nicht mit in Betracht gezogen werden.: Bsp.: In Gruppe 1 wurde ein „Nicht-Angriffs-Pakt“ geschlossen und man fährt einfach hintereinander her, in Gruppe 2 ist die Spitze heiß umkämpft und die Platzierungen wechseln jede zweite Kurve. Ich glaube, wir müssen uns nicht darüber unterhalten, welches Rennen wir lieber sehen wollen – oder auch darin mitfahren möchten – aber was bedeutet das für die Platzierungen. In Gruppe 1 gibt es keine Behinderungen durch Zweikämpfe und durch das Windschattenfahren und Schieben kann man pro Runde so einige Zehntel gewinnen. In Gruppe 2 verlieren die Jungs dafür bei jedem Überholmanöver, bei jeder Kurve die in Kampflinie angefahren wird Zeit. Jetzt hätte am Ende Kuddel in Gruppe 1 bessere Zeiten – und damit auch Platzierungen – als Paul in Gruppe 2 obwohl er eigentlich nichts gemacht hat und Paul wird für seinen hart erkämpften ersten Platz nicht belohnt (sondern eher noch bestraft).
    Vorteil:
    Wir hätten am Ende für das einzelne Rennen tatsächlich jeden Fahrer separat auf einem Platz, was in der Gesamtwertung das Leben einfacher macht. Wir könnten auch einfach weiter – wie bisher schon – blind losen, da es dann ja egal wäre, wer in welcher Gruppe fährt.
    Wobei… hmmm…
    Wenn ich in einer Gruppe nur einen Spitzenfahrer habe und der Rest aus dem Mittelfeld kommt kann er wahrscheinlich ungestört allein vorneweg fahren. Es kommt also wieder darauf an, ob die in der anderen Gruppe einen Zug bilden und Zeit gewinnen oder ggf. gegeneinander kämpfen und Zeit verlieren…. Ist das dann noch ein Vorteil?

Wenn jemand noch andere Ideen hat… gern her damit. Möglicherweise sind auch Kombinationen mehrere Ideen möglich die ich noch gar nicht auf dem Zettel habe. Vielleicht gibt es auch Vor-, bzw. Nachteile einzelner Ideen, die ich bisher nicht mit in Betracht gezogen habe.

Aber solange wir teilen müssen – was ja zu begrüßen ist, da es bedeutet, das unsere Serie vielen Fahrern gefällt und sie gern bei uns mitfahren – werden wir fast immer teilen müssen da wir nicht genug Fahrer gleichzeitig auf das Graue stellen können. Ich glaube die einzige Strecke in erreichbarer Nähe auf der das möglich wäre, wäre Bispingen… und abgesehen davon, das das wahrscheinlich finanziell nicht zu wuppen ist, wäre das für einige Leute ach von der Anreise her schwierig.

In diesem Sinne wünsche ich euch bis zum März noch ein paar entspannte Tage.

NOP 2017 – Termine!!!!

Hallo ihr Nasen!

Ich hoffe, ihr habt Weihnachten alle überlebt und seid gut ins neue Jahr reingerutscht.

Carsten hat es auf jeden Fall gut geschafft und war auch schon fleißig: Wir haben die Termine für 2017!

Geplant sind wieder acht Renntage + ein Freundschaftsrennen in Wittenburg.

  • 19.03. Schwerin 10:00 Uhr
  • 30.04. Schleswig 09:00 Uhr
  • 04.06. Lüneburg 10:00 Uhr
  • 25.06. Schleswig 09:00
  • 09.07 Lüneburg 10:00 Uhr
  • 20.08. Wittenburg 10:00 -> Fun-Race
  • 10.09 Schleswig 09:00 Uhr
  • 24.09. Lüneburg 10:00 Uhr
  • 22.10 Schwerin 10:00

HINWEIS:
Bei den Terminen im September gibt es aktuell noch ein, zwei Fragezeichen, das sollte aber zeitnah geklärt sein wahrscheinlich können wir das schon in der nächsten Woche fix machen.

Wie ihr seht haben wir mit Schwerin, Schleswig und Lüneburg wieder drei Strecken geplant. Es gab Anmerkungen von einzelnen Fahrern die nur in Schleswig und Lüneburg fahren wollten.
Die Strecke in Schwerin wird zwar in diesem Leben nicht mehr meine Lieblingsstrecke – ich vermisse Bönningstedt, Friede seiner Asche – aber die Auswahl an Strecken im Norden ist halt etwas begrenzt, zumal wenn es bezahlbar sein soll und man auf Gewichtsausgleich Wert legt.

Und eine Strecke, auf der wir Ende Oktober fahren sollte schon Indoor sein.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen ein schönes Regenrennen mit Sturm und allem, aber:
Wir müssen auch immer daran denken, das wir da den halben Tag oder länger auf der Strecke rumhühnern.
Eine halbe Stunde Anfang November in Bassum bei Eisregen… Ist OK.
Da war einem zwar doch recht frisch, aber man konnte sich danach ganz entspannt im Auto aufwärmen.
So ein Wetter beim NOP würde uns entweder einen Abbruch oder rundrum eine Lungenentzündung bringen.

 

BSV Super-Cup und Siegerehrung

Super-Cup 2016
Gestern abend trafen sich die Sprintcup-Teams zum BSV Super-Cup, einem letzten Kräftemessen in Form eines Zweistünders, auf der Indoorbahn des Ralf-Schumacher-Kartcenters in Bispingen, um im Anschluß mit der Siegerehrung für den Sprintcup das BSV-Kartsport-Jahr abzuschließen.
Um 18:30 Uhr wurde das 2-Stunden-Rennen gestartet. Es traten 13 reine Sprintcup-Teams, sowie 2 weitere Team mit externer Verstärkung an. Die Karts und Startplätze wurden verlost und alle hatten nochmal ordentlich Spaß … jedenfalls bis etwa eine Viertelstunde vor Schluß Missstimmung aufkam. Zwei ‚Spaßvögel‚ aus dem Airbuslager hinderten den gerade eingewechselten Fahrer des Teams TeleAsse daran, zügig wieder aus der Box zu fahren. Hinterher stritten sie zwar ab, dies getan zu haben, es ist aber von verschiedenen Seiten beobachtet worden. Leider nicht direkt von der Rennleitung. Da hier Aussage gegen Aussage stand, konnte diese ‚Unsportlichkeit‘ nicht geahndet werden, es verdarb allerdings etwas die gute Stimmung. So gewann das Team von Airbus-3 dann auch umstritten das Rennen mit einer knappen Sekunde Vorsprung vor den TeleAssen. Als Dritter kam das Team von Nestlé ins Ziel, obwohl die Mannen um Thomas Weinhöbel mit reichlich Los-Pech vom letzten Startplatz aus das Rennen aufnehmen mussten. Pokale wurden bis zum 5. Platz vergeben und die letzten beiden sicherten sich das Team Generali-1 und Airbus-1.

Die drei besten Sprintcup-Teams
Die Top-3-Teams: 1. TeleAsse – 2. Airbus-2 – 3. Nestlé

Siegerehrung Sprintcup 2016
Am Ende wurden dann die Ehrenpreise für die abgelaufene Saison vergeben. Alle 8 Teams der 1. Division, sowie alle 9 Teams der 2. Division holten neben dem verdienten Pokal auch wieder einen Beutel mit feinstem Naschkram ab, die uns dankenswerterweise wieder einmal von der Firma Nestlé zur Verfügung gestellt wurden. Daneben wurden aber auch die besten Drei der Einzelfahrerwertung mit einem Pokal belohnt, sowie die bestplatzierte Dame in jeder Division.

Am Ende gab es dann noch ‚aufs Haus‘ einen Heidegeist für jeden, womit sich Geschäftsführer Jens-Peter Sachau vom Kartcenter in Bispingen ausdrücklich für unsere Treue und die vielen tollen Rennen bedanken wollte.

Sprintcup-Teilnehmer 2016
Alle ausgezeichneten Teilnehmer des 2016er Sprintcups

Nach der Saison ist vor der Saison:
Die Ausschreibung für die Meisterschaft im nächsten Jahr ist fertig und wurde schon verteilt. Man kann sie auch hier herunterladen. Einschreibungs- und Nennungsschluss stehen drin und sollten bei Interesse eingehalten werden. Ich danke allen Teilnehmern für die sportlich fairen Rennen in diesem Jahr und hoffe, daß wir die meisten davon im nächsten Jahr wieder dabei haben.

In diesem Sinne: keep racing 🙂

Titelverteidigung gelungen

Gestern abend hat sich die komplette Division-1 zu ihren Finalrennen in Bispingen versammelt. Mit von der Partie war der seit Dienstag feststehende Sieger der Division-2, der sich einen zusätzlichen Startplatz im C-Finale der 1. Division verdient hatte.
Dem Team von Generali war dies bereits im letzten Jahr gelungen und auch dieses Jahr haben die Jungs um Detlef Quade dieses C-Finale deutlich mit 27 Punkten gewonnen und damit den 7. Gesamtrang herausgefahren. Auf die Plätze wurden dabei die Mannen von Eurogate-1 (Gesamtrang 8) und Telefónica-2 (Gesamtrang 9) verwiesen. Diese beiden Teams lagen allerdings nur einen Wimpernschlag auseinander: beide erkämpften 17 Punkte und nur die furiose Fahrt von Björn Gatermann auf den 2. Platz gab den Ausschlag für das Eurogate-Team.

Das B-Finale, bei dem es um die Plätze 4 bis 6 im Gesamt-Klassement ging, wurde zwischen den Teams von Airbus-1, TÜV-Nord und Telefónica-1 ausgefochten. Hier konnte sich Airbus-1 ebenfalls eindeutig (mit 29 Punkten) den Sieg (und damit den 4. Gesamtrang in der Meisterschaft) erkämpfen. Die TÜV-Nord-Mannschaft konnte allerdings auch mit 18 gegenüber 13 Punkten deutlicher den 2. Platz behaupten, als dies im C-Finale der Fall war.

Teilnehmer des A-Finales in der Halle in Bispingen
Die kompletten 3 Teams im A-Finale 2016

Das A-Finale bestand, wie es das Regelwerk vorsah, aus 2 Rennen, die gemeinsam gewertet wurden. Damit konnte man, wenn einem der Zufall in einem Rennen ein schlechteres Kart bescherte, immer noch auf die Revanche im 2. Rennen hoffen. Kein Fahrer bzw. Fahrerin hatte zweimal dasselbe Kart. Und bei der hohen Leistungsdichte, die bei allen Fahrern/Fahrerinnen dieser beiden A-Finalläufe bestand, war dies auch bitternötig. Denn auch wenn die Karts schon relativ gleich eingestellt waren, machten hier 2 Zehntel gerne mal gleich 5-6 Plätze aus. Die Titelverteidiger vom schnellen Telefónica-Team TeleAsse hatten am Ende in der Summe beider Läufe die Nase vorn und sind nach meiner Ansicht auch in diesem Jahr wieder die verdienten Gesamtsieger der 1. Division des Sprintcups. Airbus-2 wurde knapp auf den 2. Gesamtrang verwiesen und das Team unserer ‚Schokoladekocher‘ von Nestlé wurde ebenso knapp 3. im Gesamtklassement.

Um zu sehen, wie knapp es ausging, schaut euch am Besten hier die Rennergebnisse im Detail an.

Abschließend sei noch erklärt, daß die Rennen alle sehr sauber und sportlich ausgetragen wurden. In einem solchen Fahrerfeld dabei zu sein, muss schon eine große Ehre sein und jeder wusste genau über die Qualität seiner Gegner Bescheid und zeigte den nötigen Respekt und aber auch die Bissigkeit, sodaß es am Ende für alle ein gelungener Abend war. Bleibt nur noch am Freitag nächster Woche (11.11.2016) die Siegerehrung und direkt vorher (um 18:30 Uhr) der jährliche BSV Super-Cup, ein 2-stündiges Teamrennen, mit dem wir seit vielen Jahren das BSV-Sportjahr für die Kart-Sparte ausklingen lassen.

NOP 2016 – 8. Renntag – Ergebnisse

Hier wie versprochen die Ergebnisse des 8. und damit letzten Renntages des NOP 2016. Jetzt fehlt nur noch die Siegerehrung mit großem Grünkohl-Gefutter am 13.11.2016.

Sollte einer von euch am letzten Renntag nicht dabei gewesen sein und daher keine Einladung erhalten haben schreibt am Besten in der Whatsapp-Gruppe schauen, Stefan hat dort Screenshots der Anmeldung eingestellt.

Bitte die Anmeldung entweder per Post oder – wahrscheinlich besser – per E-Mail an die dort genannten Kontakt-Daten senden.

Zum Wesentlichen:
Hier für euch die Ergebnisse des 8. Renntages.
Wie angekündigt steht damit auch das Gesamtergebnis.

Bitte prüft zeitnah, ob da noch Fehler oder Ungereimtheiten zu finden sind und meldet euch im Falle eines Falles bei Stefan oder Carsten, damit wir diese ggf. noch korrigieren können bevor die Pokale erstellt werden. Es will ja keinen ’nen Pokal bekommen, auf dem Mit Edding die Platzierung geändert wurde…

NOP 2016 8. Renntag als PDF.

Das Endergebnis des NOP 2016 findet ihr hier

k1-r8-2016-10-09

k2-r8-2016-10-09

k3-r8-2016-10-09

 

Vorfinals der Division-1 entschieden

Die Vorfinal-Läufe der 2016er Division-1 sind gestern ausgekämpft worden. Aktuell habe ich noch ein paar technische Probleme, die Daten in der üblichen Weise auf der Sprintcup-Seite darzustellen. Da muss ich zunächst noch den Fehler finden.

Damit aber der Ausgang der Rennen schon einmal für alle veröffentlicht wird, stelle ich die Ergebnisse hier als kleine GIF-Bilder zur Verfügung.
Wie man sehen kann, hat sich dieses Jahr das Airbus-2-Team um Benny Schäfing ins A-Finale katapultiert, indem sie gestern ihr Bruder-Team und Dauersieger Airbus-1 niedergerungen haben. Ist das möglicherweise nur ein kluger Schachzug, um im nächsten Jahr ohne das lästige Handicap-Zusatzgewicht erneut anzugreifen? Wer weiß …

Auch im Rennen um das B-Finale gab es einen klaren Sieger. Hier hat Telefonica-1 allerdings etwas knapper gewonnen und die Truppe von Eurogate-1 ins C-Finale verwiesen. Den Siegerteams herzliche Glückwünsche und viel Erfolg in den Finalrennen, die im November nach der Herbstferien-Pause stattfinden.

… und hier die versprochenen Bilder:

Ergebnisse des QFB-Rennens
Rennen Nr. 85 – QFB

Ergebnisse des QFA-Rennens
Rennen Nr. 86 – QFA

NOP 2016 – 7. Renntag – Ergebnisse

Und hier für euch die Ergebnisse des 7. Renntages noch einmal als PDF: nop-kart-racing-2016-r7

Den aktuellen Gesamtstand findet ihr hier.

Am 09.10.2016 findet dann der 8. und letzte Renntag dieses Jahr in Schwerin statt, ein paar Modalitäten zur Wertung des Tages findet ihr auf dieser Seite etwas weiter unten.

Und vergesst nicht euch rechtzeitig für das große Fressen am 13.11.2016 anzumelden. Ich werde noch einmal nachhaken und wenn möglich die Kontaktdaten hier veröffentlichen.

k1-r7-2016-09-25

k2-r7-2016-09-25

k3-r7-2016-09-25

NOP 2016 – Berechnung letzter Renntag

Da ich aktuell noch auf die Zustellung der Ergebnis-Listen warte nutze ich die Zeit euch noch einmal die geplanten Regelungen für die Wertung des letzten Renntages in Schwerin auszulisten.

  1. Wenn es die Anzahl der verfügbaren Karts zulässt werden alle „Meisterschaftsfahrer“ in einer Gruppe fahren.
    Zur Erklärung:
    Meisterschaftsfahrer sind hier alle Fahrer die noch um Punkte in der Gesamtwertung fahren, nicht – wie von einigen Fahrern fälschlicherweise angenommen – Fahrer die noch eine Chance auf einer der vorderen Plätze haben.
  2. Ist es auf Grund der Anzahl der Kart und Fahrern in einer oder mehreren Klassen nicht möglich alle Meisterschaftsfahrer in einer Gruppe fahren zu lassen werden die Fahrer wie folgt auf die Gruppen verteilt:
    Platz 1 in Gesamtwertung -> Gruppe 1
    Platz 2 in Gesamtwertung -> Gruppe 2
    Platz 3 in Gesamtwertung -> Gruppe 1
    usw…
    Hintergrund:
    Jede andere Aufteilung (per Los oder durch einen Cut nach einer bestimmten Anzahl von Fahrern) würde ggf. Fahrern aus den „hinteren Rängen“ Vorteile verschaffen, oder – beim Losen – einzelne Fahrer benachteiligen oder bevorzugen wenn das Los-Glück sie in eine leichtere oder schwerere Gruppe spült.
  3. Punkte von Gastfahrern – also allen Fahrern die nicht mehr in der Gesamtwertung sind – werden nur für die Tageswertung, nicht aber für die Gesamtwertung gerechnet.
    Hintergrund:
    So soll verhindert werden, dass ein Gastfahrer als Crack auf seiner Heim-Strecke möglicherweise die Wertung beeinflusst.Und wehe es sagt jetzt jemand, dass das auch für Gastfahrer am zweiten Renntag zutrifft!
    Ja, das stimmt und dürfte mich in den letzten Jahren auch den einen oder anderen entscheidenden Punkt gekostet haben.Aber das lässt sich rechnerisch kaum vernünftig darstellen.Hintergrund:
    Jeder Fahrer der aktuell drei komplette Renntage auf dem Buckel hat ist aktuell noch in der Gesamtwertung, da er mit dem Lauf in Schwerin die für die Gesamtwertung benötigten 50% erreichen könnte. Um immer alle rauszurechnen, die nicht mehr in der Gesamtwertung sind wäre ein riesen Aufwand nötig, da halt jedes einzelne Rennen, an dem der Fahrer teilgenommen hat umgerechnet werden müsste.Also: Ja, aber nein Danke!

NOP 2016 6. Renntag – Bericht

Zu erst einmal Sorry dafür, dass die Veröffentlichung des Berichts „etwas“ gedauert hat, musste zwischendurch ein wenig Kollegen schulen durfte… und ich find es irgendwie doof dabei andere Sachen zu machen 😉

Ich habe es aber doch – wider erwarten – noch vor dem nächsten Rennen geschafft. Wenn auch nur knapp…

Der Tag fing für mich schon recht interessant an. Da mein üblicher Lieferservice ja schon ein paar Tage vorher Richtung Norden aufgebrochen ist musste ich mich morgens kurz vor sechs in die U-Bahn setzen und einmal quer durch Hamburg fahren… weckte Erinnerungen an alte Zeiten, bin glaube ich das letzte Mal in meiner Schulzeit um diese Tageszeit Bahn gefahren. Und man sieht immer noch die gleichen „Party-Reste“ 😉

Leider haben diesmal nur 21 Fahrer (1x K1, 12x K2 und 8x K3) den Weg nach Schleswig gefunden, beim letzten Rennen waren es noch über 30. Ich hoffe, dass beim nächsten Lauf in Lünebüttel wieder ein paar mehr Leutchen im Kart sitzen.

So konnte Paul als Einzelkämpfer bei den Dicken mitfahren und wir ganz entspannt in zwei Gruppen starten.

Auf der anderen Seite… man kommt dann natürlich eher nach Hause… hat auch was.

Zumal mich meine Wetter-App besch‘@%&$ hat. Die meinte, es würde im Laufe des Vormittags anfangen zu regnen. Ich hab mir daher meine Regenkombi angezogen – man will ja vorbereitet sein – und in dem strahlenden Sonnenschein geschwitzt wie ein Elch.

Meine Klamotten waren komplett durch.

Memo an mich: App deinstallieren!

Die Rennen selbst gestalteten sich extrem spannend da die Bahn uns eine ganze Reihe von ungefähr gleichwertigen Karts auf den Asphalt stellte. Nur die 2 und die 4 fielen etwas nach hinten raus, wobei bei der 4 laut Finn mangelnder Luftdruck die Ursache war. Nachdem er ein wenig Luft hat nachfüllen lassen konnte er auch mit dem Kart lange Zeit gut im Mittelfeld mithalten (fragt sich nur, warum das vorher keinem aufgefallen ist…)

Es gab aber 5 – 6 Karts mit denen man locker um den Sieg mitfahren konnte (wobei die 7 vielleicht einen klitze-kleinen Vorteil hatte).

In der Klasse 2 gab es daher in jedem Rennen enge, aber faire Kämpfe um die Spitze bei denen teilweise zwei, drei Fahrer gleichzeitig in die Kurve gingen und jeder kleine Fehler gnadenlos bestraft wurde.

Ich konnte leider nicht alle Rennen sehen da ich ja die Listen führen musste, aber das was ich gesehen habe… machte deutlich Lust auf mehr.

Fünf, teilweise mehr Karts bildeten eine dichte Spitzen-Gruppe und ein Ausreißen war nur möglich wenn die Fahrer dahinter sich im Zweikampf gegenseitig ausbremsten. Gesehen habe ich es nur einmal bei Nando.
Ansonsten klebten die wirklich direkt aneinander und in fast jeder Kurve probierte irgendein Fahrer etwas aus. Mal erfolgreich und mit Platzgewinn, mal nicht ganz so erfolgreich, dann waren oft gleich zwei Plätze weg.

Auch in der Klasse 3 gab es schöne Kämpfe, hier wurde aber grade auf den vorderen Plätzen teilweise gefahren wie die Axt im Walde.

Ich habe volles Verständnis dafür wenn jemand Kampflinie fährt um seine Position zu verteidigen – mache ich auch. Man muss aber den anderen Fahrern auch noch Luft zum Atmen lassen. Und wenn ich das mit Stefan hinbekomme der ja manchmal auch „etwas rustikaler“ unterwegs ist, sollte das eigentlich jedem anderen auch möglich sein.

Eine Linie – wie in Kampflinie – hat für mich was mit „grade“ zu tun, mit einer Linie, nicht einer Kurve.

Wenn sich auf der Graden vor der Steilkurve jemand breit macht und in der Mitte fährt – OK.
Wenn er am Ende der Graden wieder nach aussen auf die Ideallinie wechselt – Auch noch OK, man sollte aber vorher mal ein Auge riskieren, ob da nicht vielleicht schon ein Kart halb neben einem fährt um nicht einen anderen Fahrer auf die Wiese zu schicken oder zu Gewaltbremsungen zu zwingen.

Wenn aber jemand auf der Graden ständig die Spur wechselt, und – so wie es von hinten aussah – sogar immer vorher schaut auf welcher Seite der folgende Fahrer ist, da immer genau in diese Richtung gewechselt wurde… das hat für mich nichts mehr mit fairem Zweikampf oder Kampflinie zu tun. Ich konnte mich zwar einmal als lachender Dritte in der Steilkurve innen an den beiden Kampfhähnen vorbei pressen, musste aber vorher auf der Grade mehrfach hart bremsen da die beiden vor mir plötzlich wieder die Richtung wechselten oder selbst verzögerten. In der Formel 1 gib es hierzu klare Regeln. Ich glaube zwar nicht, dass wir das so bei uns umgesetzt bekommen (dann bräuchten wir deutlich mehr Streckenposten), aber wir sollten uns dringend mit diesem Thema beschäftigen weil es eine Gefährdung anderer Fahrer darstellt. Das hat – zumindest für mich – nichts mehr mit Zweikampf zu tun.

„Causing a collision“ oder „driving another driver oft he track“ sollten mit einer Durchfahrtsstrafe, oder 0 Punkten bestraft werden.

Dazu passt auch, dass genau die beiden Fahrer die sich hier in der Wolle hatten später für meinen Abflug in die Bande vor der Box verantwortlich waren.

Da versuchte einer den anderen als Revanche-Foul innen auf die Wiese zu schieben und fliegt dann quer über die Strecke direkt vor mein Kart. Bedeutete für mich statt Platz drei mit Chance auf mehr Platz sieben in diesem Rennen.

Oder nur ein Rennen später: Ich lasse Stefan innen den Platz und er zieht vorbei und Ronald presst sich in die Lücke mit hinein. Soweit alles OK, hätte ich wohl auch gemacht. Man sollte dann aber auch mal ein Äuglein riskieren und schauen ob man an dem anderen Fahrer wirklich schon vorbei ist bevor man zum Kurvenausgang ganz nach außen fährt. Ich hatte hier Glück, dass die Reifenstapel nicht fest im Boden verankert waren. So konnte ich nach dem zweiten Einschlag des Tages in diesem Stint zumindest über die Wiese wieder auf die Strecke kommen und keine weiteren Plätze verlieren.

Kommen wir zu den positiven Aspekten: Das Fahren an sich hat richtig Spaß gemacht. Dadurch das wir fünf bis sechs einigermaßen gleichwertige Karts hatten konnte man in jedem Rennen gut mitfahren wenn man sich auf seine Mühle eingestellt hatte.
So kam es wirklich auf’s Fahren an und nicht so sehr auf das Los-Glück am Anfang. Besonders gewöhnungsbedüftig war z.B. die 9 die ich im zweiten Stint fahren durfte.
Ich hab große Kulleraugen gemacht als ich in die Pole geschickt wurde weil es mir gar nicht so schnell vorkam und das Kart grade in der Steilkurve „etwas“ untersteuerte, aber erst beim Start bemerkte ich das eigentliche Problem von dem Kart:

Es kam komplett nicht aus dem Quark!

Sauber gestartet und das Pedal bis auf das Bodenblech runtergedrückt und trotzdem waren schon vor der ersten Kurve drei, vier Karts an mir vorbei. Sobald die Kiste erst einmal rollte war ich schnell wieder auf Platz drei und konnte das Tempo der beiden vor mir mehr als mitgehen. Wenn sie mich nicht in die Bande gerammt hätten wäre da wohl noch mehr möglich gewesen, man durfte nur in den Kurven nicht zu sehr vom Gas gehen.

Da man die meiste Zeit entweder jemanden direkt vor sich hatte der darum bettelte überholt zu werden, oder jemanden hinter sich hatte der ständig am Auspuff knabberte kam auf der Strecke keine Langeweile auf.

Richtige Abstände konnte man wie in der Klasse 2 nur herausfahren wenn man das Glück hatte, dass die Kollegen hinter einem sich in Zweikämpfen gegenseitig aufhielten, oder wenn man das Pech hatte eines der oben genannte „nichts ganz so leistungsstarken“ Karts zu fahren. Dann waren es halt „Abstände in die falsche Richtung“…

Ich hoffe, dass wir in Lüneburg ähnlich gut eingestellte Karts bekommen und die Kämpfe in der Klasse 3 dann etwas fairer geführt werden. Bis dahin…