Gruppen A und B sind auch durch

Auch für die Gruppen A und B ist die Qualifikations-Runde gelaufen. Aus der Gruppe A hat sich neben dem Vorjahressieger TeleAsse auch die starke Mannschaft EuroGate-1 für die Division-1 qualifiziert.
Aus der Gruppe B kommt neben dem Vorjahreszweiten Airbus-1 auch das Team Telefónica-1 in die Division-1.

Hier jetzt als besonderer Sofort-Service ein Screenshot der Endstände aller 4 Gruppen:

Abschlusstabellen QR-2016
Abschluss-Tabellen der Qualifikations-Runde 2016

Mehr Details nur auf der Sprintcup-Seite.
Als nächstes startet die Division-2 schon am 1.6.2016 in die Hauptrunde. Austragungsort dabei ist die RS-Kartbahn in Bispingen (outdoor). Start des 1. Qualifyings ist 19:00 Uhr. Bis denne.

Gruppen C und D sind durch

Die beiden QR-Gruppen C und D haben gestern abend ihre letzten Rennen in der Qualifikation für die Divisionen absolviert. Aus der Gruppe C gelangen die Teams Airbus-2 und Telefónica-2 in die Division-1, aus der Gruppe D sind es die Teams von Nestlé und vom TÜV. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Es gab spannende Rennen auf der schnellen Bahn in Embsen/Lüneburg. Nach meinem Eindruck hatten alle der etwa 30 Teilnehmer Spaß und die Betreiber der Kartbahn auf dem ADAC-Gelände waren mit dem Ablauf und der Fairneß hoch zufrieden.
Wir dürfen also gerne wiederkommen 😉

Am Donnerstag schließen dann noch die Gruppen A und B die Vorrunde ab. Ich hoffe, das schöne Wetter hält sich noch so lange.

Hier noch eine kleine Hardcopy des Endstands von der Sprincup-Seite im Netz:
Endstand Gruppen C und D

Einige Worte zum 2. Renntag des NOP

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn versuche ich noch zum letzten NOP-Lauf ein paar Worte zu finden…

… was schwierig werden könnte, da ich fast durchgehend mit den Listen beschäftig war und ansonsten mit Kocki geschnackt habe.

Richtig: Kocki die alte Rennsocke hat endlich mal wieder den Weg zu uns gefunden.

Auf der NOP-Seite gehen die Meisterschaftsstände bis 2008 zurück, da hatten er und Gunni sicher schon gut 200 Rennen im NOP hinter sich, und als ich – damals noch mit Fischi – 2009 oder 2010… ich wird echt alt – in den NOP einstieg waren die beiden unsere Dauergegner.

Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen 2012 aufhören, und so war es für uns alte Hasen eine Freude ihn gesund und munter wieder zu sehen.

Obwohl… eigentlich ja nur die Hälfte… da war früher viel mehr dran 😉

Und er hat es nicht verlernt.

Ich denke zwar nicht, dass er morgen wieder komplett in die Meisterschaft einsteigt, aber bei dem einen Stint konnte er – auch wenn er anfangs sehr vorsichtig unterwegs war – im Rennen von den Zeiten her gut mithalten.

Ich hoffe, dass wir ihn auch bei einem unserer nächsten Stints wieder begrüßen können.

Was kann man zu den Rennen sagen?

Hmmm…

Es marschierten insgesamt 30 Fahrer am frühen Morgen in Schleswig an. Für einige zu früh, da sie nicht mitbekommen hatten, dass es in Schleswig auf Grund anderer Termine nicht möglich war die Startzeiten wie auf den anderen Strecken nach hinten zu verschieben.

In der Klasse 1 hatten wir vier Fahrer vor Ort. Nicht viel, aber ein Anfang.

Leider blieb das nicht so. Nachdem wir letztes Jahr ein paar Probleme mit recht kleinen Fahrern hatten wurde als Mindestgröße 1,50 Meter festgelegt, damit die Halbhohen sicher im Kart sitzen und auch Gas geben können.

Einer war mit 1,48 Meter knapp unter der Gnomgrenze. Wir wollten es trotzdem versuchen und haben eine Sitzprobe gemacht.

Passte nicht 100%, da waren es nur noch drei.

Und ein Zwerg war… wie sagt man das nett?

Ah, JA: Etwas frustriert, da die anderen Beiden deutlich schneller waren.

Der Hinweis, dass die auch schon wesentlich mehr Erfahrung (im wahrsten Sinne des Wortes dürften die ein paar hundert Kilometer mehr im Kart auf dem Buckel haben) haben, und das man nur so lernt etc. pp. usw. – wir haben uns wirklich den Mund fusselig geredet – hatten keinen Erfolg.

Er ist zum dritten Rennen nicht mehr angetreten und dann auch früher abgehauen.

Finde ich persönlich schade und hoffe, dass er sich wieder beruhigt und beim nächsten Rennen wieder zu uns findet.

So war es natürlich für die beiden verbliebenen Fahrer einfach auf das Podest zu fahren.

In der Klasse 2 war da ein wenig mehr Aktion mit später 14 Fahrern im Feld.

Martin hatte „ein paar Probleme“ mit der frühen Startzeit und stand zum Start seines ersten Rennen noch im Stau (durfte aber trotzdem nachher mitfahren, da er sich rechtzeitig telefonisch gemeldet hatte.

Und trotzdem – oder grade weil er etwas länger geschlafen hat – konnte er in den folgenden drei Stints allen um die Ohren fahren und am Ende den Renntag gewinnen.

Da werden sich die Rennpappe und Ricardo nächstes Mal anstrengen müssen, um da wieder aufzuschließen.

Andere Fahrer die ich persönlich weiter vorn erwartet hätte – der Scherge? Marco? – eierten eher am Ende der Tabelle rum. Jan konnte mit dem sechsten Gesamtplatz noch einiges retten – auch wenn ihn der Kampf im letzten Rennen gegen Claudia nicht grade begeistert haben dürfte – Marco landete am Ende abgeschlagen auf Platz 12. Das habe ich schon mal anders gesehen.

Ich konnte zwar von den Rennen selbst nicht viel sehen, aber es waren einige enge Kampfgruppen unterwegs.

Von den Rennen der Klasse 3 habe ich gezwungenermaßen etwas mehr mitbekommen, da ich selbst im Kart saß…zumindest auf den letzten Stint hätte ich aber gut verzichten können.

Im ersten Rennen konnte ich direkt nach dem Start ein, zwei Plätzchen ergaunern und gab mich der Hoffnung hin mich vorn „ranhängen“ zu können.

Pustekuchen!

Mein Kart war zwar einigermaßen schnell, ich hatte aber kaum Grip auf den Hinterrädern, was in der schnellen 180° Kehre im Infield fast jede Runde zu einem Rutscher führte, und das ist mit schnellem Fahren einfach nicht vereinbar.

Am Ende musste ich nach hartem Kampf Carsten Diercks ziehen lassen und konnte froh sein, das der Glaue, Steinfeldt und Kitzmann noch schlechter unterwegs waren.

Zum zweiten Rennen kann ich nicht viel sagen. Ich hatte mit der 8 ein richtig gutes Teilchen unter dem Hintern und durfte von der Pole starten, habe also den Rest gar nicht sehen können.

Der Einzige, der mir da einen Strich durch die Rechnung machen konnte war der Zappe, und der hat das auch eifrig getan.

Wir waren beide ungefähr gleich schnell, die meiste Zeit konnte ich ihn hinter mir halten und auch als er an mir vorbeikam den Platz wieder zurückerobern.

Kurz vor Schluss kam er dann noch mal an mir vorbei und war danach breit wie PAX in der größten Ausbaustufe, da war ohne abschießen kein vorbeikommen. Also war Platz zwei für mich…

Auch in Lauf 3 gab es wieder einige heftige, aber faire Fights, und für mich hätte der Renntag damit enden können, denn da saß ich auf Platz zwei und auf dem Stockerl.

Leider konnte ich mich mit dem Gedanken nicht durchsetzen, und so durfte ich im vierten Rennen mit der Schnecke des Tages antreten und konnte schon froh sein nicht Letzter geworden zu sein.

Zwischendurch sah es noch mal ganz gut aus, als es leicht anfing zu nieseln. Sofort mussten alle vom Gas gehen und ich konnte mit meinem Gummibandantrieb innerhalb einer Runde auf die Kampfgruppe vor mir aufschließen und sogar kurz an dem Glaue vorbeifahren.

Leider kam das Geniesel zu spät und es war auch zu wenig, so dass das Volk zwei, drei Runden später wieder davonziehen konnte.

Am Ende war es wieder ein Klasse Renntag in Schleswig, leider ohne Regen und die angekündigten Sturmboen, dafür aber wieder mit Sonne und viel Spaß auf der Strecke.

Ich hoffe euch alle im Mai in Lüneburg wieder zu sehen.

3. Lauf CTR

Gestern fand der 3. Lauf der CTR in Bispingen statt. Die gute Nachricht, das System arbeitet inzwischen stabil. Allerdings kommen immer noch sehr viele Leute die sich neu anmelden müssen und daher wurde das Rennen mit 50 Minuten Verspätung gestartet. Gefahren wurde Outdoor mit dem Zusatzstück. Interessante Strecke, aber bei 14 Karts auf dem Track für einige eine recht einsame Veranstaltung.

Das Rennen selber war wieder hochkarätig besetzt. SG-Stern konnte sich nach 2 Stunden trotz 30 Strafsekunden durchsetzen. Der zweite Platz ging an ein Gastteam, welches mit Christoph Maliszewski und Patrick Teske aber auch stark besetzt war. Überraschende dritte wurden die Oldstars von Airbus „Airbus Rentner“ Die schnellste Rennrunde ging auch an SG Stern. WRT Na sowas mit Marcus v Runkel und Thomas Maliszewski ist im Moment das einzige Team welches mit SG Stern Schritt halten kann. Am 25.5 ist der nächste Lauf und gleichzeitig Halbzeit. Dann wird man schon eine Tendenz erkennen können, ob die SG-Stern einen Durchmarsch hinlegen kann.

 

Tabelle CTR 2016-3

Hinweis für Fahrer des NOP

Hallo Leute,

wie Stefan schon mehrfach erwähnt hat werden die Ergebnisse des NOP ab diesem Jahr auch für die Kart-Bundesliga gewertet.

Was bedeutet das für uns?

Das bedeutet, dass zumindest alle Ergebnisse des NOP mit Namen auch im Rahmen der Kart-Bundesliga veröffentlicht werden und damit wahrscheinlich einem größeren Publikum bekannt werden, als das über den NOP selbst möglich wäre.

Es gibt – soweit ich das verstanden habe – nur ein ganz oder gar nicht. Wer also nicht möchte, dass sein Name bei der Kart-Bundesliga veröffentlicht wird kann zwar gern an den Rennen des NOP teilnehmen, aber nicht an der Gesamtwertung.

Wer dazu Fragen hat wendet sich bitte an Stefan Behrendt. Wir werden versuchen diese Infos zeitnah noch einmal sauber aufzubereiten und allen Beteiligten zur Verfügung zu stellen.

In diesem Sinne…

NOP 2016 – 2. Renntag

Hier die Ergebnisse des 2. Renntags

Edit: Ich habe in Klasse 1 und 2 Schreibfehler in Namen beseitigt und die Ergebnisse auch noch als PDF angehängt.

Bei den Namen bin ich ein wenig verwirrt. Beide Fahrer sind schon am ersten Renntag unterwegs gewesen und es ist keinem aufgefallen?

Angesichts der Tatsache, wie oft ihr mir bei der Eingabe über die Schulter linst…

Schaut bitte noch mal, ob jetzt alles passt und sagt mir ansonsten per Whatsapp oder beim nächsten Rennen „Bescheid“.

k1-r2-2016-04-17

  k2-r2-2016-04-17

k3-r2-2016-04-17

NOP-Kart-Racing-2016-2.Renntag

Ergebnis des Renntags QR-1

Ja, es war schon ziemlich speziell an diesem 1. Renntag der Qualifikations-Runde im Sprintcup. Im Großen und Ganzen kann man die technischen Besonderheiten in Herbies Beitrag nachlesen. Für mich bestand nur das Problem, die für die Auswertung erforderlichen Daten zusammen zu bekommen. Mit viel Beharrlichkeit habe ich dann auch jede Menge Papier zusammengetragen. Nachdem ich in der Nacht wenigstens noch die Punkteverteilung auswerten und veröffentlichen konnte, sind jetzt auch die Rundenzeiten analysiert und in die Sprintcup-Datenbank überführt worden.
Die Sprintcup-Seite bereitet das Zahlenwerk entsprechend auf.
Auf 2 Fehler möchte ich hier aufmerksam machen:

  • die Mannschaft auf der Kartbahn hatte in den ersten beiden Rennen ziemliche Schwierigkeiten mit der neuen Software, sodaß die Top-Zeiten in den Qualifyings nicht korrekt sortiert wurden und die Aufstellung zu den Wertungsrennen alles andere als reibungslos lief. Auch die Starts waren zum Teil holprig, aber wir hatten keine andere Möglichkeit, als die Rennen so zu nehmen, wie sie kamen.
  • im 1. Rennen der Gruppe B kam es zu Verschiebungen in der Verteilung der Kartnummern, die aber ebenfalls nur auf die Unzulänglichkeiten der neuen Software zurückzuführen sind. Ursprünglich sollte hier ein Kart (#9) freibleiben, weil Thomas Schmitz für Airbus-1 kurzfristig absagen musste. Neben all der Hektik, die da sowieso herrschte, kam dann doch noch Thomas Dreyer als Ersatzfahrer für das Team hinzu. Beim Einpflegen sind dann der Erfasserin mehrere Fehler passiert, weshalb am Ende Marco Oehme die #9 und Thomas Dreyer die #10 bekam. Rolf de Brabandt rutschte dadurch von #10 auf #11, die eigentlich von Holger Sparsam besetzt werden sollte. Dieser bekam dann als Letztes dafür das freigelassene Kart #8, wofür er sich herzlich mit einem Rennsieg bedanken konnte.

Insbesondere für den 2. Punkt gab es von Marco Oehme anschließend Protest und wilde Verschwörungstheorien machten die Runde. Dieser Protest wurde zur Kenntnis genommen, aber ihm wurde nicht stattgegeben. Es war niemand aktiv daran beteiligt außer der erfassenden Dame beim Check-In, die an dem Abend einen schweren Stand hatte.

Ein letzter Hinweis betrifft noch die Top-Zeiten, die ich da ausgedruckt bekommen habe:
ich denke, es handelt sich jeweils um die Durchschnitts-Rundenzeit der betreffenden Fahrer/Fahrerinnen. Ich habe definitiv kürzere Zeiten auf den Anzeigen gesehen. Aber es nützt kein Lamentieren: andere Zahlen haben wir nicht bekommen und ich habe dann auch diese eingepflegt, bevor wir gar keine Zeiten anzeigen können.

Sprint-Cup 2016 oder „Never change a running system“

Endlich ist es wieder soweit!

Für mich – und einige andere – war es das erste Rennen seit dem Super-Cup im letzten Jahr, die Spannung war also groß… und wir wurden nicht enttäuscht und konnten das Thema Kart-Fahren richtig auskosten.

Oder so ähnlich… wir sind als fast Letzte auf der Strecke gegen kurz nach 23:00 Uhr vom Parkplatz gerollt. Wenn man bedenkt, das wir gegen 19:00 Uhr da waren ein gut gefüllter Abend auf der Kart-Bahn.

Was ist passiert?

Ich hab keinen Plan, wie ich diese Erfahrung in Worte fassen soll.

Sandra hatte auch keine, und Holger meinte nur: „Das hat noch Zeit“ und war gaaaanz schnell weg. Ich vermute also mal, ihm sind auch die Worte ausgegangen.

Die Jungs von der Kart-Bahn hatten die tolle Idee eine komplett neue Software für die Kundenverwaltung und die Zeitnahme einzurichten. Leider machte diese Software…
sagen wir: „Noch nicht ganz das, was von ihr erwartet wurde…“

Das erste Problem war schon mal, dass die Daten aus dem alten System nicht übernommen werden konnten, es musste sich also jeder Fahrer einen neuen Kundendatensatz erstellen und bekam eine Karte in die Hand gedrückt.

An sich kein Problem, da vier oder fünf Plätze dafür zur Verfügung stehen. Wenn aber – zusätzlich zu den Freizeitfahrern – unsere ganze Horde anrückt und alle erst einmal wieder runter geschickt müssen. Und dann ist ja auch die Eingabe von Name, Adresse und Schuhgröße am Computer nicht jedermanns Sache und da zusätzlich noch ein Foto gemacht und jede Menge andere Daten eingegeben werden mussten zog sich das ein wenig..

Kurz: Bis wir damit durch waren, waren wir schon 20 – 30 hinter der Zeit zurück als die ersten Fahrer überhaupt ein Kart aus der Nähe zu sehen bekamen.

Die Qualy war schnell abgehandelt, aber dann…

Wie gesagt: Neue Software auch für Zeitnahme.
Die Jungs unten an der Strecke hatten die gleiche Anzeige wie wir, und die wechselte Erstens sehr schnell zwischen die verschiedenen Bildern und zeigte Zweitens das Ergebnis nur im Race-Modus an, es war also nicht nach Best Lap, sondern nach Zieleinlauf sortiert.

Nach viel hin-und-her, zwei Versuchen und Karts in der Startaufstellung per Hand zurückschieben hatte die Boxen-Crew es endlich geschafft die Fahrer in die richtige Startreihenfolge zu bringen. Da die Reifen durch die Verzögerung – waren noch mal gut 20 – 30 Minuten nur um die Karts nach der Qualy in die Startreihenfolge zu bringen – mittlerweile Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt hatten wurden noch drei Aufwärmrunden eingebaut und dann konnte das erste Rennen des abends mit ca. einer Stunde Verspätung endlich losgehen.

Parallel zu dem Ganzen saß irgendwo ein Verantwortlicher der Bahn fast durchgehend mit dem Hersteller der Software in Amerika am Telefon und die Jungs jenseits des großen Teichs haben live und in Farbe den Code und die Einstellungen der Software umgeschrieben. Die Telefonrechnung möchte ich nicht sehen,

Nestle konnte hier schon mal ein deutliches Ausrufezeichen setzen und mit drei Fahrern das komplette Feld deklassieren. Nur Luigi hing irgendwo im Nirgendwo (und nachdem ich später auf dem Kart gefahren bin weiß ich auch warum).

Den Kampf um die Plätz konnte dahinter der TÜV Nord vor Simplex 2 für sich entscheiden.

Zweites Rennen, gleiches Spiel: Qualy läuft sauber durch, bis die Karts sich dem Thema Startaufstellung auch nur nähern vergeht wieder eine Ewigkeit.

Und hier geht dann wirklich alles schief.

Vorher sind schon im System auf 2 – 3 Karts andere Fahrer angesetzt worden, als auf Holgers Vorlage. An sich kein Problem, aber ich glaube der Oehme war nicht so glücklich statt dem Sieger-Kart die Krücke des Tages abzubekommen.

Für die Team-Wertung im Rennen hätte das wohl nichts geändert, auch wenn es vielleicht nicht ganz so eindeutig geworden wäre, ich hoffe nur, dass die Punkte am Ende nicht fehlen.

Dann hatten sie endlich fasst alle Karts einigermaßen grade ins Grid gestellt, dabei aber Cindy vergessen… kein Plan, wie man das machen kann, mit ihrem leuchtend gelbem Helm.

Sie versuchten eine erneute „Einführungsrunde“ zu vermeiden, in dem Sie Cindy zwischen die beiden Startreihen stellten – leider nicht an die Position, wo sie hingehört hätte.

Trotzdem wurde der Start freigegeben – und sofort wieder abgewunken. Hat natürlich erst einmal gut gescheppert, da das nicht jeder sofort mitbekommen hat (vorn stand ein Pulk von Karts drei neben-, und fünf übereinander). Dann hieß es „fahrt los“. Ein Großteil der Fahrer dachte – wie ich – eine Runde locker rumrollen und wieder in der Startaufstellung sammeln, andere gaben gleich richtig Gas.

Und tatsächlich hatten die Gasgeber recht : Das sollte der Start gewesen sein!

Die Boxen-Crew sagte sich wahrscheinlich „Das fällt jetzt auch keinem mehr auf!“

Airbus konnte sich trotz des „etwas“ gewöhnungsbedürftigen Starts gegen Telefonica 1durchsetzen, Eurogate 3 hatte das Nachsehen.

Im Dritten Stint durfte ich – mit einer Stunde Verspätung – auch endlich ins Kart. Leider in der Krücke, mit der Marco eben verreckt ist. Damit ist natürlich für so einen Figurverstärkten wie mich nichts zu reißen.

Ich konnte mir also das Rennen schön von hinten anschauen. Obwohl… so viel zu schauen gab es da gar nicht. Bis auf den Hemp, der neu auf der Strecke mit seinem viel zu schnellen Kart und den Kurven kämpfte waren fast alle anderen recht schnell aus den Augen aus dem Sinn.
„Feindkontakt“ hatte ich nur, als die Troika von Airbus im Block an mir vorbeizog, aber die waren so schnell wieder weg, dass man das gar nicht zählen kann.
2,5 Sekunden Unterschied pro Runde macht sich halt auch optisch bemerkbar.

Durch die gute Arbeit der G-Force konnten wir trotzdem hinter Airbus den zweiten Platz vor Eurogate 2 sichern.

Ich war hier „ein wenig“ stinkig, weil meine Krücke direkt nach dem Rennen ausgewechselt wurde.

Im vierte Stint des abends spielte sich das Thema Startaufstellung langsam ein. Wahrscheinlich weil die Software jetzt durch das fleißige Coden der Jungs in Ami-Land endlich den Unterschied zwischen Race- und Best-Lap-Modus verstanden hat. (Der Weise hat trotzdem mit dem Handy Screenshots vom Monitor gemacht, man weiß ja nie…).

Von dem vierten Rennen selbst hab ich leider nicht so viel gesehen, da der alte Mann sich erst einmal ein wenig erholen musste, wir durften im letzten Stint des Tages ja noch einmal ran.

Cindy hatte nach ihrem komischen ersten Stint wohl keine Lust mehr auf Gedrängel und zog schnell nach vorne weg, dahinter tummelten sich Artur und Chi, nur Don Raymundo konnte eine Zeit lang mithalten.

Dahinter bildeten sich einige enge Kampfgruppen, aber so richtige Angriffe hab ich nicht gesehen. Die Unterschiede in den Gruppen waren wohl so gering, das ohne einen groben Fehler keiner vorbeikommen konnte.

Nur Cindy sorgte gegen Ende noch einmal für Bewegung indem sie das Feld von hinter aufrollte, dabei aber von Pedro ausgebremst wurde (Blaue Flaggen, Leute?).

Am Ende konnte Telefonica 1 klar gewinnen und Eurogate 3 sich knapp gegen Simplex 1 durchsetzen.

Mittlerweile war es draußen wirklich dunkel und das Küken am Tresen war schon nach Hause als wir endlich unseren zweiten Stint fahren durften.

Und jetzt durfte sich endlich auch der Weise in sein grünes Gewand schwingen.

Und es hat sich gelohnt, den das war wirklich in fast allen Positionen ein harter aber fairer Fight.

Nach dem Start war Karsten noch direkt vor mir und im heftigen Fight mit ein oder zwei Fahrern von Eurogate, was alle drei ausbremste und mir Hoffnung auf mehr machte. Nachdem er aber vorbei war konnten sich alle auf’s Fahren konzentrieren und waren weg.

Gerüchten zu Folge war auch vorn ne Menge los, jedes Mal wenn ich nach vorn schaute hatte sich die Reihenfolge auf den ersten Plätzen geändert. Und das scheinbar auch nicht immer unfallfrei, denn ich habe zumindest an einem Fahrer von Eurogate ungünstig in der Bande geparkt überholt…

Und das bedeutete auch für mich doch noch mal Stress. Gegen Mitte des Rennens merkte ich, wie die Konzentration nachließ, weil von vorn und hinten nichts zu erwarten war, und dann kam Kuddel wie ein D-Zug hinten auf.

Die letzten 6 – 7 Minuten durfte ich durchgehend Kampflinie fahren und hab das bis auf eine kleine Lücke auch geschafft, so dass ich meinen Platz halten konnte.

Am Ende konnte Telefonica 2 den ersten Sieg dieses Jahres einfahren, dicht gefolgt von Eurogate 2. Laut der Liste war Holborn abgeschlagen letzter in dem Rennen…. Wie kann das sein? Die sind doch um den Sieg mitgefahren und auch der zweite Fahrer …. Ahhh, ja.

Die hatten das gleiche Problem wie wir letztes Jahr: Sie sind nur mit drei Fahrern angetreten, und da der dritte Fahrer noch hinter mir rangierte fehlten Ihnen einfach die Punkte aus dem Hinterfeld.
Pech für’n Raben, Glück für’n Jäger 😉

Wie gesagt, wir rollten so kurz nach 23:00 Uhr Richtung Autobahn und der Scherge war „etwas“ quengelig, da er am nächsten Morgen um 06:00 schon wieder arbeiten musste – die Jugend von heute… tstststs.

Ich finde aber, dass der Renntag, trotz der Verzögerungen, echt Spaß gemacht hat und freue mich schon auf die nächsten Runden in Lüneburg.
Und immerhin gab es für alle „Software-Tester“ ein Freigetränk.

Puh, ist jetzt doch länger geworden als erwartet, aber es war ja mit den fünf Rennen und dem Drum-Herum auch genug los.

Bei den Rennen am 27.04. bin ich nicht dabei, freue mich aber schon wie Bolle auf den 10.05. in Lüneburg. Vielleicht haben wir ja „Glück“ und es regnet 😉